Volle Konzentration bis zum Schluss – das ist die Lehre für Dirk Schuster aus der 1:2-Niederlage gegen Arminia Bielefeld. Bei der anstehenden Partie in Kiel (Freitag, 18.30 Uhr) dürfe sich die Mannschaft nicht durch „negative Begleiterscheinungen“ wie dem aus seiner Sicht klaren Foulspiel an Serdar Dursun vor dem Ausgleich aus dem Takt bringen lassen, sondern müsse bis zum Schluss „den vollen Fokus und die 100-prozentige Konzentration halten.“

Trotz Kritik und schlechter Werte bei Zweikämpfen oder Pässen zeigte sich Schuster mit der Leistung seines Teams in weiten Teilen zufrieden – auch wenn er die positiven Aussagen einiger Spieler etwas relativierte.

Auf Augenhöhe begegnet

„Von einer totalen Überlegenheit kann man sicher nicht sprechen. Es war das erwartete Kampfspiel, bei dem sich zwei Mannschaften auf Augenhöhe begegnet sind und wo wir von unserer Seite sehr viel investiert haben, sehr viel richtig gemacht haben und auch nicht umsonst in der zweiten Halbzeit in Führung gegangen sind.“

Lob für Heller

„In der ersten Halbzeit haben wir versucht, wieder Sicherheit reinzukriegen nach der 1:4-Niederlage in Dresden. Das haben wir ganz ordentlich gemacht. Bielefeld hatte den Lattentreffer, ansonsten kann ich mich an keine großen Chancen von Bielefeld erinnern … Ich glaube, dass wir auch schon in der ersten Halbzeit gute Gelegenheiten hatten, speziell über die rechte Seite durch Marcel Heller, wo wir sehr gefährlich geworden sind …“

Mit Kampf und Mentalität zufrieden

Von der Wahrnehmung der Spieler kann ich dem durchaus folgen, dass sie auf dem Platz ein gutes Gefühl hatten. Das hatten wir draußen auch. Ich war mit dieser Bereitschaft, die wir an den Tag gelegt haben, in kämpferischer Hinsicht, von der Mentalitätsseite mehr als zufrieden – da kann ich der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen.

Aber kein Spielglück

„Dass wir momentan vielleicht nicht so das Spielglück auf unserer Seite haben …, wird Ihnen sicher auch nicht verborgen geblieben sein.  Und man muss natürlich auch mal die Qualität des Gegners herausstellen … Bielefeld ist eine gefestigte Zweitligamannschaft.“

Bildquellen

  • D98-DSC-003: Arthur Schönbein
Stephan Köhnlein

Stephan Köhnlein

Wahl-Heiner seit 1998, Text-Journalist für diverse Medien

Verfasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.