Frank Schmidt vom kommenden Gegner 1. FC Heidenheim ist der dienstälteste Trainer im deutschen Profifußball. Seit Herbst 2007 trainiert der gebürtige Heidenheimer den Verein und führte ihn von der 5. in die 2. Liga. Gerade schaltete sein Team im DFB-Pokal Bayer Leverkusen aus. Im Interview für lilienblog.de spricht er über Stärken und Schwächen der Lilien, seinen Ex-Spieler Mathias Wittek und Negtativserien, die nach seinem Wunsch irgendwann mal zu Ende gehen sollen.

Herr Schmidt, wie schätzen Sie den SV Darmstadt 98 sportlich ein? Wo liegen die Stärken, wo die Schwächen des kommenden Gegners? Und gibt es etwas, was sie an Darmstadt beeindruckt?

Frank Schmidt: Der SV Darmstadt 98 verfügt über eine Mannschaft, die jeden Gegner schlagen kann. Das hat das letzte Heimspiel gegen den FC St. Pauli wieder unter Beweis gestellt. Sicherlich auffällig ist in dieser Saison die Diskrepanz zwischen Heimstärke und Auswärtsschwäche. Wir spielen aber eben in Darmstadt, deshalb stellen wir uns auf eine schwere Aufgabe ein. Den SV Darmstadt 98 zeichnet Disziplin, Kampfbereitschaft und die Mentalität aus, bis zum Schluss alles zu geben, um erfolgreich zu sein. Hierfür war das Heimspiel gegen St. Pauli das beste Beispiel.

„Mathias Wittek hat sich immer voll reingehauen“

Mathias Wittek ist gerade von Heidenheim nach Darmstadt gewechselt, gibt womöglich gegen sein Ex-Team sein Debüt in Darmstadt. Auf was kann sich Darmstadt bei Wittek freuen? Und ist es womöglich ein Nachteil, dass er taktische Interna aus Heidenheim mitbringt, die Darmstadt für die Partie nutzen kann?

Frank Schmidt: Mathias Wittek ist ein hundertprozentiger Sportsmann, der alles für den mannschaftlichen Erfolg gibt. Deshalb war er für uns über Jahre hinweg ein wichtiger Leistungsträger, der sich immer voll reingehauen hat. Ob es ein Nachteil ist, dass er jetzt beim Gegner spielt, damit beschäftige ich mich nicht.

„Gegen Braunschweig waren wir sogar mal elf Spiele in Folge sieglos“

Sie sind seit sieben Spielen sieglos gegen den SV Darmstadt 98? Was gibt Ihnen die Hoffnung, dass sich das am Sonntag ändern könnte? Oder wären Sie womöglich mit einem Remis zufrieden? Wie lautet Ihr Tipp?

Frank Schmidt: Gegen Eintracht Braunschweig waren wir in der Vergangenheit sogar mal elf Spiele in Folge sieglos. Auch da war es dann irgendwann mal soweit, dass wir die Braunschweiger schlagen konnten. Wir leben weder in der Vergangenheit noch in der Zukunft – für uns zählt nur die Gegenwart. Am Sonntag haben beide Mannschaften die nächste Chance zu punkten.

Bildquellen

  • Heidenheim: Pixabay

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