Jetzt ist er weg. Wir haben viel von ihm gelernt für ein glückliches, erfolgreiches und gesundes Leben … auch wenn es zum Schluss bei den Lilien nicht mehr so richtig geklappt hat. Jetzt heißt es Abschied nehmen von Dirk Schuster und vom Schuster der Woche – jener wöchentlichen Rubrik, die uns seit dem Start dieses Blogs begleitet hat. Zum Abschluss gibt es die Schuster-Sprüche im Paket, darunter auch zahlreiche, die wir nicht mehr veröffentlichen konnten. Danke Dirk!

 

„Ein Scheitern ist in diesem Geschäft nicht ausgeschlossen.“

„Ein sehr erfahrener Kollege hat einmal gesagt, er kann nur von einem Endspiel sprechen, wenn danach nichts mehr reparabel ist. Genauso sehen wir das auch!“

„Wenn die Gegengerade weg ist, ist das optisch nicht so schön, wenn so ein Haufen Dreck da drüben liegt.“

„Wir nehmen Abstand von Spielern, die kein Funkeln in den Augen haben.”

„Sicher sein kann sich bei uns keiner.“

„Wir müssen uns fragen: Ist ein Hurra-Fußball in Darmstadt mit dem vorhandenen Kader machbar? Vor allem aber: Ist das erfolgreich?“

„Wir werden nicht Tiki-Taka spielen.”

„Ich hatte schon immer ein Problem damit, wenn jemand gesagt hat: „Komm ich heute nicht, komm ich morgen”. Das gibt’s bei mir nicht. Das ist dann die falsche Einstellung zum Job.“

„Sorgenfrei ist man in der Zweiten Liga nie!“

„Wir wollen unsere Leistungsbereitschaft volles Rohr in die Waagschale werfen!“

„Was auf dem Platz passiert, das kann man zum größten Teil selbst beeinflussen – das wird nicht von höheren Mächten bestimmt.“

„Da kann schon einiges auf uns zurollen: Dann heißt es Sturzhelme auf und Warnweste an!“

„Die Einstellung ist das Entscheidende. Man muss sich nach jedem Spiel sagen können: Wir haben alles versucht.“

„Mein Vater sagte immer: ‚Mach das, was dir Spaß macht. Wenn nicht, lass es sein und geh zum Eiskunstlauf oder zum Watteball-Weitpusten.“

 „Als ich in Köln mit roten Schuhen in die Kabine kam, fragte der Neururer, was das sollte. Ich sagte: ‚Trainer, damit man das Blut vom Gegner nicht sieht.‘ Das war okay für ihn.”

„Ich habe grundsätzlich ein Problem mit Niederlagen, weil sie sich nicht gut anfühlen.”

„Wir haben die Liebe zum Verteidigen vermissen lassen.“

„Wenn es keine Disziplin gibt, macht jeder, was er will, und keiner, was er soll – und alle machen mit.“

„Schmerz tut gut“

„Ich weiß nicht, wo Lacazette schläft. Vielleicht hat er noch ein zweites Bett und nur eins verkauft.“

„Die Gedanken sind bei uns immer frei.“

„Es ist die Pflicht eines Stürmers, wenn er allein auf den Torwart zugeht, den Ball zu versenken. Ob er davor noch Übersteiger macht, ist mir relativ egal.“

„Wir sind dem Risiko aus dem Weg gegangen, dass sich ein Gummibärchenbauch ansetzen kann.“

„Wir wollen nicht die Grüßonkels auf dem Platz sein.“

„Keine Ahnung. Ich war voll!”

„Uns darf man erst abschreiben, wenn wir unter der Dusche stehen.”

„Wir sind die Triangel im Konzert der Großen.”

„Wir sind das kleine gallische Dorf.“

„Christian Mathenia ist in Berlin zum Mann geworden“

„Die Spieler fahren nicht nach Dortmund, um Trikots zu tauschen oder im Fan-Shop Bettwäsche zu kaufen.“

„Ich habe Jérôme Gondorf lieber auf dem grünen Rasen als im grünen Kittel im Kreißsaal.“

„Wenn ich anfange auf Englisch zu reden, mache ich mich selber lächerlich, weil mir die Wörter fehlen“

„Wir haben einen schlafenden Riesen geweckt. Aber aufstehen muss er selber.“

„Man kann einfach kein Passspiel üben, wenn man das Gefühl hat, dass in jedem Ball ein Frosch drinsitzt.“

„Mein Prinzip ist: Acht Augen sehen mehr als zwei.”

„Darmstadt ist keine Wellness-Oase.”

„Es muss nicht unbedingt viel Geld da sein.”

„Wir hätten die Strafräume heute auch als Parkplätze vermieten können.“

„Das hat sich Atlético Madrid bei uns abgeschaut.“

„Toni Sailer ist unser Mario Götze.“

 „Wenn man einmal in der Bundesliga ist, dann will man da nicht mehr weg.”

„Du denkst, als Wissender zu kommen, bist aber ein völliger Idiot.”

„Wir sollten uns immer vor Augen führen, wo wir noch vor drei Jahren standen.”

„Wir müssen wie kleine Straßenköter in die Zweikämpfe gehen.”

„Wenn wir versuchen, mit anderen Mannschaften spielerisch auf Augenhöhe zu gehen, erleiden wir ein Fiasko und bekommen jede Woche auf die Batterie.“

„Früher konnte man sich auf dem Platz mehr erlauben. In der heutigen Zeit hätte ich es als Abwehrspieler viel schwerer als damals.“

„Wir bleiben eklig.“

„Unser Job sollte sich über Leistung definieren und nicht darüber, wie die Frau aussieht.“

„Übergewicht gab’s nur im Trainerstab.“

„Ich kam mehr von der Backsteinstoßer-Fraktion. Ich war für das Grobe zuständig.“

„Wir haben viele Erfolge gefeiert, aber wir wissen auch, dass Phasen kommen werden, in denen das Arbeiten etwas schwieriger wird.“

„Alles kann, nichts muss.“

„In der ersten Halbzeit waren unsere Standards eher als U-Boot unterwegs.“

„Wenn man weiß, dass hier in fünf oder sechs Jahren Bedingungen herrschen, die eines Bundes- oder Zweitligisten würdig sind, ist man natürlich viel besser drauf, als wenn man jeden Tag jemandem auf die Batterie hauen muss, weil irgendetwas nicht funktioniert hat.“

„Dann braucht man erfahrene Spieler, die sagen: Arsch geleckt, weiter geht’s.“

„Ich habe relativ schnell erkannt, dass ich zunächst mal nichts anderes als Fußball kann, auf anderen Gebieten ein vollkommener Laie bin.“

„Das Geld war völlig uninteressant. Es ging nur darum, die Chance zu 100 Prozent zu nutzen.“

„Das Team ist unser Baby.“

„Viele Spieler, die wir geholt haben, haben eine Delle in ihrer Laufbahn.“

„Das ist das Schöne, wenn man mal selbst gespielt hat – da kannst du die ganze Scheiße selbst einschätzen.“

„Wir sind das kleine gallische Dorf.“

„Wir werden alles in die Waagschale werfen, um etwas Zählbares mitzunehmen.“

„Das wird ein brutal schweres Spiel.“

„Wir müssen dem Gegner wehtun.“

„Da kriege ich Kotzreiz!“

Bildquellen

  • Schuster-Dirk: Arthur Schönbein

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