Bis zur Winterpause spielte Patrick Herrmann in Kiel. Jetzt kommt es zum Wiedersehen mit seinem Ex-Verein. Nachdem der 30 Jahre alte Rechtsverteidiger zuletzt mit Oberschenkelproblemen ausgefallen war, hofft er jetzt auf einen Platz in der Startelf.

Patrick, es geht jetzt gegen Deinen Ex-Verein. Mit welchen Gefühlen gehst Du in das Spiel?

Patrick Herrmann: Ich freue mich, gegen meinen alten Verein zu spielen. Viele bekannte Gesichter, auf die ich mich freue. Aber natürlich versuchen wir, die Punkte in Darmstadt zu behalten.

„Selbst wenn sie mal zwei Tore fangen, spielen sie weiter nach vorne“

Hast Du dem Trainer schon Tipps gegeben?

Patrick Herrmann: (lacht) Ich werde natürlich gefragt, auch von Spielern. Da helfe ich natürlich gerne weiter. Aber ich glaube, wir haben ein gutes Konzept entwickelt, mit dem wir selbst gegen Kiel bestehen können. Kiel spielt den riskantesten Fußball, aber auch sehr mutig. Sie lassen den Ball laufen. Selbst wenn sie mal ein oder zwei Tore fangen, spielen sie weiter nach vorne. Das ist schon eine Hausnummer. Aber das können wir schaffen.

Du hast ja auch beim 4:2-Sieg der Kieler im Hinspiel gespielt, bist eingewechselt worden. Wie haben sich denn Deine künftigen Mannschaftskollegen aus Darmstadt damals angestellt?

Patrick Herrmann: (lacht) Ich kann nur sagen, dass wir uns als Kiel gut angestellt haben.

„Natürlich hoffe ich, dass ich in der Startelf stehen werde“

Wo stehen die Lilien nach dem Trainerwechsel?

Patrick Herrmann: Durch den Trainerwechsel kommt ein anderes Konzept rein. Das haben wir schon ganz gut aufgearbeitet, auch wenn in der kurzen Zeit natürlich noch nicht alles perfekt klappt.

Was ist denn das andere Konzept?

Patrick Herrmann: Ich habe ja nicht lange unter Schuster gearbeitet. Aber es wird jetzt etwas kompakter gearbeitet, die Zusammenarbeit mit den einzelnen Ketten wurde fokussiert. Ich glaube, das greift für die nächsten Spiele.

Du warst zuletzt verletzt. Bist Du wieder fit? Und hat der Trainer schon signalisiert, ob Du in der Startelf stehst?

Patrick Herrmann: Ich hatte muskuläre Probleme am Oberschenkel, aber davon spüre ich nichts mehr. Natürlich hoffe ich, dass ich in der Startelf stehen werde. Das würde mich riesig freuen.

„Man muss eben seine Rolle im Team annehmen“

Du warst lange Stammspieler in Kiel, zum Schluss aber nicht mehr erste Wahl. Bist Du besonders motiviert gegen den Ex-Verein?

Patrick Herrmann: Wir sind im Guten auseinander gegangen. Ich habe mich auch mit dem halben Jahr abgefunden, das ich auf der Bank saß. Man muss eben seine Rolle im Team annehmen.

In Kiel hattest Du den Spitznamen „Fußballgott“. Wie kam es dazu?

Patrick Herrmann: Das kam mit der Zeit von den Fans. Ich bin ein Spieler, der mit sehr viel Leidenschaft spielt. Ich haue mich immer zu 100 Prozent in das Spiel rein.

 

 

Bildquellen

  • D98-FCSP-2018-19-004: Arthur Schönbein

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