Ein akribischer Arbeiter, einer der vorangeht und für gute Stimmung sorgt – Lilien-Keeper Daniel Heuer Fernandes ist für seinen neuen Trainer Dimitrios Grammozis voll des Lobes.

Beide kennen sich noch aus Saison 2012/13 von der Zweiten Mannschaft des VfL Bochum: Heuer Fernandes stand dort als junger Keeper unter Vertrag, Ex-Bundesliga-Profi Grammozis ließ dort seine Karriere ausklingen. „Er ist immer vorangegangen, war ein Führungsspieler“, erinnert sich der Lilien-Torhüter an seinen Ex-Mitspieler. „Es war immer gut, ihn auf meiner Seite zu haben.“

„Wir versuchen, riskanter zu spielen“

Diese Führungsqualität zeichne Grammozis auch jetzt als Trainer aus. Zudem sei er ein sehr akribischer Arbeiter. Aber er bringe auch gute Stimmung in die Mannschaft, habe den einen oder anderen coolen Spruch drauf. „Eine gute Mischung von allem“, sagt Heuer Fernandes.

Vor allem habe Grammozis der Mannschaft vermittelt, dass sie keine Angst haben solle. „Wir versuchen, etwas riskanter zu spielen. Wenn dann ein paar Pässe klappen, wächst natürlich das Selbstbewusstsein“, sagt der Keeper.

Zahlreiche Paraden, chancenlos beim Elfmeter

Gegen Holstein Kiel habe die Mannschaft zudem großartig gekämpft. „Wir haben uns gegen alles gewehrt, was auf uns zukam“, sagt der Deutsch-Portugiese. Den unberechtigten Elfmeter für Kiel habe er nicht halten können. „Das ist auch immer ein Stück Glück. Ich war in der anderen Ecke“, sagt er.

„Aber ich denke, in anderen Situationen hatte ich dann ein bisschen mehr Glück“, fügt er bescheiden an. Das ist natürlich weit untertrieben, machte er doch mit großartigen Paraden mehrere Großchancen der offensivstarken Gäste zunichte.

Heuer Fernandes mit Selbstbewusstsein zum HSV-Spiel

Seit Sonntag geht der Blick nach vorn. „Jetzt gilt es weiterzumachen“, sagt Heuer Fernandes. Am nächsten Samstag steht das Auswärtsspiel beim Hamburger SV auf dem Programm, der gerade den FC St. Pauli mit 4:0 besiegt hat. „Wir gehen nach Hamburg mit Selbstbewusstsein. Wir wissen aber auch um die Qualität des Gegners. Aber natürlich fahren wir nach Hamburg, um auch dort zu punkten.“

 

 

 

 

Bildquellen

  • Heuer_Fernandes: Stephan Köhnlein/Lilienblog

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