Gegen den VfL Bochum spielten die Lilien zum zweiten Mal hintereinander zu Null – trotz Personalproblemen in der Defensive.

Beim Spiel gegen Greuther Fürth standen Marcel Franke und Immanuel Höhn in der Innenverteidigung. Gegen Magdeburg durfte Mathias Wittek für den verletzten Franke spielen, sah jedoch die fünfte gelbe Karte. In der Partie gegen Bochum musste deswegen Mittelfeldmann Victor Pálsson in die Abwehr zurück – eine Position, die er früher schon manchmal gespielt hatte, allerdings noch nie in Darmstadt. Neben Höhn spielte Pálsson insgesamt ordentlich, seine Stellungsfehler ließ Bochums Torjäger Lukas Hinteregger bei den beiden Großchancen der Gäste zudem ungenutzt.

„Lassen nicht viel zu – das ist der Maßstab“

„Im Großen und Ganzen verteidigen wir in den letzten Spielen sehr diszipliniert, lassen nicht viel zu – und das ist der Maßstab“, sagte Mittelfeldspieler Christoph Moritz nach der Partie. „Wenn wir schon nicht das absolute Topspiel nach vorne machen und uns viele Chancen herausarbeiten, dann wollen wir wenigstens zu Null spielen.“

Die Wechsel in der Defensive sehen die Spieler dabei nicht als Problem: „Wir kennen uns mittlerweile so gut, dass es egal ist, wer in der Innenverteidigung oder der Viererkette steht“, erklärte Rechtsverteidiger Patrick Herrmann.

In der Offensive ist Luft nach oben

Problematischer war dagegen die Leistung in der Offensive. „Wir waren schon gut in den Situationen im 16er, aber der eine oder andere Laufweg hat heute vielleicht gefehlt“, befand Herrmann. „Wir haben unsere Chancen nicht konsequent zu Ende gespielt“, monierte Trainer Dimitiros Grammozis. Und auch Moritz stellte fest: „Dass wir in den Abläufen nach vorne besser spielen können, ist klar. Das haben wir heute nicht gut gemacht.“

Bildquellen

  • D98-BOC-004: Arthur Schönbein
Stephan Köhnlein

Stephan Köhnlein

Wahl-Heiner seit 1998, Text-Journalist für diverse Medien

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