Die Spekulationen um einen möglichen Wechsel zum Hamburger SV schießen ins Kraut – dabei will Dimitrios Grammozis doch eigentlich nur aufs Traumschiff. Der Lilien-Coach outete sich augenzwinkernd als Fan der ZDF-Serie „Das Traumschiff„. Bei seiner Mannschaft stößt das allerdings auf wenig Gegenliebe, wie er berichtete.

„Spieler haben nicht mitgemacht“

Auf die Frage, ob er das Training am Samstag einen Tag vor dem letzten Saisonspiel verschieben werde, damit man gemeinsam das Bundesliga-Finale mit der Entscheidung um die Meisterschaft sehen könne, antwortete Grammozis: „Ich habe ja die Jungs schon mal gefragt, ob wir im Hotel früher essen können, damit ich mir das ‚Traumschiff‘ angucken kann – da haben die Spieler auch nicht mitgemacht.“

Trotz dieser Zurückweisung gab er sich diplomatisch. Man wolle da eine Lösung finden, sagte er. „Ich denke, dass wir auch als Trainerteam Lust haben, uns das Finale anzugucken und die letzten Tage als Gruppe zu verbringen. Ab Montag wird sich die Gruppe wahrscheinlich ein bisschen zerschlagen. Da wollen wir noch einmal so viel Zeit wie möglich in der Gruppe miteinander verbringen. Da gehört so ein Spiel dazu.“

„Brutaler Fan“ von Florian Silbereisen

Also erst Training und dann gemeinsames „Traumschiff“-Gucken? „Genau!“ Ob er ein Fan von Florian Silbereisen sei? „Brutal!“

Und was er darüber denke, dass sein früherer Weggefährte Roman Weidenfeller – beide spielten von 2000 bis 2002 gemeinsam für den 1. FC Kaiserslautern – demnächst als Protagonist in der Serie zusehen sei? „Vielleicht kommt ja dann auch noch mal eine Rolle für mich dabei heraus“, sagte Grammozis und fügte an: „Da werde ich mir schon mal angucken, was die Anforderungen sind.“

Ein Blick ins Fernsehprogramm sorgt aber zumindest mit Blick auf das „Traumschiff“ an diesem Wochenende für Entspannung. Nächster Sendetermin ist der 26. Mai – die Folge kann Grammozis dann ganz entspannt im Urlaub gucken.

 

Bildquellen

  • peaked-cap-1498341_1920: Pixabay/Alexander Lesnitsky

Leave a Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.