Mit dem bedeutungslosen Heimspiel gegen Erzgebirge Aue beschlossen die Lilien die vergangene turbulente Saison. Für Emotionen sorgte damals vor allem der Abschied von Sandro Sirigu. Das Spiel am Freitag (Anpfiff 18.30 Uhr) wird schon im Vorfeld emotional, weil Ex-Lilien-Coach Dirk Schuster als Aue-Coach ans Böllenfalltor zurückkehrt. So war das damals:

34. Spieltag:      SV Darmstadt 98 – FC Erzgebirge Aue                    1:0 (1:0)

Zum Abschluss (k)einen Multivitaminsaft

Wie im Vorjahr treffen die Lilien am letzten Spieltag auf Erzgebirge Aue. Wie im Vorjahr gewinnen die Lilien durch ein Tor von Tobias Kempe mit 1:0. Und wie im Vorjahr werden die Lilien wieder Tabellenzehnter. Doch anders als im Vorjahr geht es für beide Teams nicht mehr um den Klassenerhalt. Sie sind beide schon gesichert – insofern ist die Partie bedeutungslos.

Das einzige Tor fällt bereits nach einer Viertelstunde, als Yannick Stark eine sehenswerte Flanke quer über das Feld schlägt, Kempe den Ball großartig unter Kontrolle bekommt, nach innen zieht und einnetzt. Darmstadt hat in der Folge mehr Ballbesitz, Aue besonders im zweiten Durchgang mehr Chancen, doch es passiert nichts mehr.

Dafür gibt es emotionale Abschiede, allen voran von Sandro Sirigu, dem dienstältesten Lilien-Spieler. Trainer Dimitrios Grammozis verspricht zum Saisonabschluss augenzwinkernd den einen oder anderen Multivitaminsaft. Sirigu reagiert empört. „Den kann er alleine trinken“, sagt er lachend. Was er in Darmstadt gelernt habe: „Dass wir kräftig feiern können und auch mal ein, zwei Bier über den Durst trinken können.“

(Der Text ist ein Ausschnitt aus unserem Buch „Wir sind die Heiner. Mit dem SV Darmstadt 98 durch die Saison 2018/19“, in dem die bemerkenswerte vergangene Saison festgehalten ist. Ein Muss für jeden Lilien-Fan, das es in unserem Shop für den einzig wahren Preis zu kaufen gibt.)

Bildquellen

  • Wir-sind-die-heiner-02-blog: Arthur Schönbein
  • D98-AUE-2018-19-005: Arthur Schönbein

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