Fabian Holland, Mannschaftskapitän der Lilien, spricht über die Vorteile eines großen Kaders und Konkurrenzkampf. Auf ein Saisonziel will er sich nicht festlegen – und auf das bevorstehende Trainingslager freut er sich, wie er am Donnerstag verriet.

Kadergröße?

Das ist schon eine ordentliche Anzahl (31 Spieler). Da kann man schon einiges machen auch bei Spielformen über das ganze Feld. Das ist schon anders als das noch vor ein paar Jahren war. Es war klar, dass wir noch auf der Suche nach einem Innenverteidiger waren. Von der Kadertiefe sind wir jetzt gut aufgestellt.

Konkurrenzkampf?

Sebastian Hertner (ebenfalls Linksverteidiger, noch ohne Saisoneinsatz) und ich haben ein gutes Verhältnis. Klar will er auch spielen. Er ist definitiv ein Spieler, der das Potenzial für die 2. Liga hat. Im Endeffekt entscheidet das der Trainer. Nicolai Rapp ist ein super Junge, bringt auch Qualität mit. Ich finde den Konkurrenzkampf gut – auch auf der Innenverteidiger-Position. Das pusht die Jungs, jeder gibt Gas im Training. Ich glaube nicht, dass das Unruhe rein bringt. Jeder weiß, dass das normal ist und dass er Woche für Woche zeigen muss, dass er der beste Spieler für die Position ist.

Belebung im Sturm?

Klar ist es gut, dass die Jungs (Felix Platte und Braydon Manu) wieder fit sind und wir mehr Optionen haben. Natürlich kann man es an den Stürmern festmachen, wenn man nicht genug Tore schießt. Aber da müssen wir als ganze Mannschaft etwas dafür tun, dass es besser klappt.

SV Darmstadt 98 gegen HSV

Fabian Holland (Mitte) nach seiner Torvorlage auf Serdar Dursun im Spiel gegen den Hamburger SV (2:2)

Saisonziel?

Das ist in der 2. Liga immer sehr schwierig. Ich gucke lieber von Spiel zu Spiel – und will jedes Spiel gewinnen. Klar wollen wir besser Fußball spielen. Aber das sind ja ganz normale Sachen. Gerade in den ersten Spielen müssen wir voll da sein.

Notwendiges Übel Trainingslager?

Im Winter geht das immer, weil die Vorbereitung nicht so lang ist. Da hat der Trainer nicht so viel Zeit, uns zu quälen. Konditionell ist nicht so viel nachzuholen. Außerdem ist es gut für die Mannschaft, dass man mal länger zusammen ist. Da wächst man zusammen. Deswegen freue ich mich schon drauf. Ob Dirk Schuster mehr gequält hat als Dimitrios Grammozis? Jeder auf seine Art. Aber ich denke, dass uns der Triathlon diesmal erspart bleiben wird.

 

Bildquellen

  • SVD-HSV-2019-20-blog-015: Arthur Schönbein
  • Holland_200109: Stephan Köhnlein/Lilienblog

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