Zwei Siege hintereinander, sieben Spiele ohne Niederlage, ein zum aktuellen Zeitpunkt sicherer Mittelfeldplatz – doch bei der Verlängerung des auslaufenden Vertrages von Trainer Dimitrios Grammozis halten sich die Verantwortlichen beim SV Darmstadt 98 derzeit noch bedeckt. Das sagen die Akteure:

Vereinspräsident Rüdiger Fritsch

Beim Neujahrsempfang des SV Darmstadt 98 hatte Präsident Rüdiger Fritsch erklärt, in der Trainerfrage werde es „keine irre lange Hängepartie“ geben. Seitdem sind drei Wochen vergangen. Das ist sicher keine „irre lange“ Zeit. Aber die Mannschaft ist gut aus der Winterpause gekommen, hat zwei Unentschieden und zwei Siege geholt. „Wir machen uns grundsätzlich keinen Druck“, sagte Fritsch nach dem 1:0 über Sandhausen und verwies für weitere Fragen an den Sportlichen Leiter Carsten Wehlmann.

Sportchef Carsten Wehlmann

„Es hakt nicht an vielen Dingen, wir sind da im Austausch“, erklärte Wehlmann anschließend. „Wir sprechen jede Woche mit allen. Und wenn es etwas zu verkünden gibt, werden wir es auch machen.“ Die Gespräche seien „absolut positiv“, man arbeite an einer Lösung. „Wir sind zufrieden mit der Arbeit von Dimi. Von daher sollte dem nicht viel im Wege stehen.“ Am Geld liege es nicht, dass man noch keine Einigung erzielt habe. Aber man sei auf einem guten Weg. Auf die Frage, wie lange der Weg noch dauern werde, gab sich Wehlmann salomonisch. „Das kommt immer darauf an, ob man Joggingschuhe oder Badelatschen anhat.“ Er selbst trug am Sonntag Slipper.

Trainer Dimitrios Grammozis

Der Coach wurde nach dem Spiel deutlich: „Ich kann nur von unserer Seite sprechen. Wir haben signalisiert, dass uns die Arbeit sehr viel Spaß macht.“ Es gebe kein Problem. Das Trainerteam habe sich klar positioniert. Man wolle in Darmstadt etwas entstehen lassen. Mit Blick auf eine Vertragsverlängerung sei „ein großes Interesse da“. Der Austausch mit Fritsch, Wehlmann und Präsidiumsmitglied Tom Eilers sei sehr gut. Im Endeffekt seien die die Ansprechpartner. „Ich kann nur von meiner Seite sprechen: Ich würde diesen Weg sehr gerne weiter gehen.“ Hingehalten fühle er sich aber nicht. „Jeder Sieg ist eine Bestätigung unserer Arbeit. Ich freue mich über jeden Tag, den ich mit den Jungs zusammenarbeiten darf.“

 

 

 

Bildquellen

  • FCI-D98-009: Arthur Schönbein

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