Drei Tage nach der Niederlage gegen den Karlsruher SC ist Mittelfeldspieler Victor Pálsson mit der Leistung der Mannschaft hart ins Gericht gegangen. „Das Spiel war schlecht. Wir haben nicht mutig gepresst, die Körpersprache hat gefehlt, wir waren zu soft, wir waren zu spät, wir waren mit Ball zu langsam, haben nicht genug Laufwege gemacht“, sagte er am Dienstag. Sein Fazit: „Das war nicht akzeptabel.“

Auch Karlsruhe habe allerdings im ersten Spiel nach der Corona-Pause schlecht gespielt. Ihm sei schnell klar gewesen, dass diejenige Mannschaft gewinnt, die das erste Tor macht. Und die Lilien hätten da auch gewinnen können, wenn sie die beiden Chancen von Yannick Stark und Marvin Mehlem beim Stand von 0:0 genutzt hätten. Doch beim ersten Karlsruher Tor von Philipp Hofmann habe man dann schlecht verteidigt. „Das kann nicht passieren, das ist nicht erlaubt.“

Victor Pálsson hat gute Erinnerungen an Hinspiel

Nun geht es am Samstag gegen den FC St. Pauli (Anpfiff 13 Uhr). An das Hinspiel hat Pálsson gute Erinnerungen, schließlich gelang ihm da mit dem 1:0-Siegtreffer sein erstes Tor für die Lilien. Es sei nicht sein bestes Spiel für die Lilien gewesen, aber mit dem Tor auf jeden Fall ein großer Moment. Auf die Frage, welches denn sein bestes Spiel für Darmstadt gewesen sei, lachte der Isländer kurz, hielt einen Moment inne und sagte dann: „Keine Ahnung. Es ist auch nicht so wichtig. Jetzt reden wir über St. Pauli.“

Gegen die Hamburger wolle man sich besser präsentieren als gegen Karlsruhe. Die Mannschaft habe am Montag und Dienstag gut trainiert – und auch wenn am Samstag keine Zuschauer ans Böllenfalltor kommen, habe man dort doch in dieser Saison nur ein Spiel verloren. Man müsse sich daran gewöhnen, die nächste Zeit vor leeren Rängen zu spielen. Das sei Kopfsache. Den Anfang habe man in Karlsruhe gemacht. „Wir haben das Eis gebrochen“, sagte er. „Je öfter man solche Spiele habe, desto einfacher wird es werden.“

 

 

Bildquellen

  • 4-Pálsson-Victor: Arthur Schönbein

Leave a Reply

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.