Die Lilien haben Offensivspieler Aaron Seydel vom FSV Mainz 05 verpflichtet. Der 24-Jährige erhält einen Vertrag bis 2022 und wird mit der Nummer 22 auflaufen, wie der Verein am Donnerstag mitteilte. Obwohl der frühere U21-Nationalspieler noch bis 2021 bei den Rheinhessen unter Vertrag stand, floss nach Lilienblog-Informationen keine Ablösesumme.

„Aaron ist ein Angreifer, der trotz seiner Größe nicht nur im Sturmzentrum, sondern offensiv variabel einsetzbar ist“, sagte Sportchef Carsten Wehlmann. „Wir sind uns sicher, dass er noch nicht am Ende seiner Entwicklung angekommen ist und freuen uns, dass er den nächsten Schritt nun in Darmstadt gehen möchte.“

Erfolgreich unter Markus Anfang in Kiel

Seydel, der in Langen geboren wurde, spielte ab dem Alter von neun Jahren bei Mainz und absolvierte für die Rheinhessen sechs Bundesligaspiele und zwei Partien in der Europa League. „Die Art Fußball, die Markus Anfang spielen lässt, passt sehr gut zu mir, und ich kann es kaum erwarten, mit den neuen Teamkollegen auf dem Platz zu stehen“, sagte er.

Nach Patrick Herrmann, Trainer Anfang und Sportchef Wehlmann ist Seydel der vierte Ex-Kieler in den Reihen der Lilien. Im August 2017 hatte er sich für zwei Spielzeiten auf Leihbasis dem KSV angeschlossen, bei dem er unter anderem unter Coach Anfang 35 Pflichtspiele bestritt und auf neun Torbeteiligungen (4 Tore, 5 Vorlagen) kam.

Ersetzt Aaron Seydel Serdar Dursun?

Vergangene Saison war er in der Rückrunde auf Leihbasis für den SSV Jahn Regensburg am Ball, für den er in neun Spielen in der 2. Liga auf dem Platz stand. Für die Juniorenauswahlteams des DFB absolvierte Seydel 11 Länderspiele, in denen ihm fünf Treffer gelangen.

Seydel passt mit seiner Vielseitigkeit in das Anforderungsprofil, das Wehlmann für Neuzugänge umrissen hat. Als direkter Nachfolger für den umworbenen Serdar Dursun ist er jedoch nicht zu sehen.

Rapp-Wechsel nicht vom Tisch

Abwehrspieler Herrmann freut sich sehr auf ein Wiedersehen mit seinem früheren Kieler Kollegen. „Ich glaube nur, dass Patric Pfeiffer vielleicht ein bisschen enttäuscht ist, dass er nicht mehr der Längste im Kader ist“, sagte er lachend über den 1,99-Meter-Mann – Pfeiffer kommt auf „nur“ 1,96 Meter. „Ein sehr sympathischer Typ, der viel mitbringt und trotz seiner Länge sehr mit dem Ball begabt ist.“

Weiter auf der Suche sind die Lilien nach einem Spieler für die Innenverteidigung. Nachdem Nicolai Rapp zunächst nicht mit ins Trainingslager von Union Berlin gefahren war, trainierte er zuletzt wieder mit der Mannschaft. Ein Wechsel nach Darmstadt ist aber noch nicht vom Tisch.

Bildquellen

  • FCSP-SVD-blog-2019-20-ball: Arthur Schönbein

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