„Zufrieden ist man doch nie“, sagte Sportchef Carsten Wehlmann grinsend im Vorbeigehen. Und auch Lilien-Coach Markus Anfang sieht noch Luft nach oben. Eine Woche nach dem 5:1 gegen Viktoria Griesheim gewannen die Lilien auch ihr zweites Testspiel gegen einen Fünftligisten klar und ungefährdet: Gegen Eintracht Trier gab es am Sonntag ein 6:0 (4:0).

SV Darmstadt 98 mit schnellen Toren

Bereits nach einer Viertelstunde führten die Lilien mit 4:0. Mathias Honsak (5. Minute). Serdar Dursun (8. und 10.), sowie Tobias Kempe per Foulelfmeter (15.) sorgten für die Tore. Doch wer danach auf ein Schützenfest gehofft hatte, wurde enttäuscht. Spätestens nach der ersten Trinkpause zur Hälfte des ersten Durchgangs ließ das Team an Biss und Konzentration nach, ohne dass die harmlosen Gäste daraus Kapital schlagen konnten.

Im zweiten Durchgang wechselte Anfang die komplette Mannschaft durch. Zunächst setzte Ensar Arslan den Ball an den Pfosten (53.). Dann erhöhte Marvin Mehlem (60.) auf 5:0, der dann auch das letzte Tor mit einem Freistoß vorbereitete: Rückkehrer Nikolai Rapp sorgte per Kopf für den Endstand (75.).

Seydel geschont, Mehlem und Crosthwaite gefallen

Offensivspieler Aaron Seydel wurde wegen Wadenproblemen geschont, er sei aber nicht verletzt, betonte Anfang. Einige Ausrufezeichen setzte im zweiten Durchgang neben Mehlem auch der 17 Jahre alte Nachwuchsspieler Henry Crosthwaite.

Markus Anfang, SV Darmstadt 98

Noch Luft nach oben – Markus Anfang, SV Darmstadt 98, nach dem Test gegen Trier

Vom Erkenntnisgewinn war die Partie überschaubar. Aufgabenstellung für die Mannschaft sei es gewesen, die Trainingsinhalte umzusetzen, sagte Anfang nach der Partie: „Torchancen kreieren, aber am Ende geht es auch um das Verteidigen.“ Wichtig sei ihm da besonders das Umschaltverhalten nach Ballverlust – und da sei es egal, wie der Gegner heiße. „Das haben die Jungs ganz gut gemacht.“

Und auch wenn er die Partie nicht allein an der Zahl der erzielten Treffer messen wollte – im Spiel nach vorne habe die Mannschaft aber noch ein wenig die Konsequenz und Konzentration vermissen lassen. „Daran müssen wir arbeiten.“

 

 

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