Sportlich war Lukas Mai mit seinen ersten beiden U21-Länderspielen vollauf zufrieden. Aber der Corona-Fall bei einem U21-Mannschaftskollegen hat ihn und seine Mitspieler auch zum Nachdenken gebracht, wie er in einer Medienrunde am Donnerstag sagte.

„Wir wurden ganz normal getestet“, berichtet er über seine Ankunft im DFB-Tross. „Zum Glück haben wir uns an das Hygiene-Konzept gehalten. Ich glaube schon, dass das auch dafür ausschlaggebend war, dass wir keinen weiteren Corona-Fall hatten.“ Als das positive Testergebnis vorlag, seien die Spieler in den Besprechungsraum gebeten worden, wo man sie darüber unterrichtet und gebeten habe, Ruhe zu bewahren.

„Ich glaube, dass sich jeder Spieler ein paar Gedanken gemacht hat“, sagt er. „Aber dadurch, dass wir uns an das Hygiene-Konzept gehalten haben und beim DFB sicher und gut aufgehoben sind, war das schon auch eine Erleichterung für uns Spieler.“

„Hektik zu machen, bring keinem etwas“

Corona bleibt auch nach seiner Rückkehr aus Darmstadt ein Thema. Der kommende Auswärtsgegner VfL Osnabrück hat bei der DFL die Verlegung des Spiels am Sonntag beantragt, weil ein großer Teil der Mannschaft nach zwei positiven Corona-Test in Quarantäne geschickt wurde. Doch solange die DFL das Spiel nicht verlegt habe, bereite man sich bei den Lilien wie gewohnt auf die Partie vor, betont auch Mai. Der darf den Donnerstag allerdings noch zur persönlichen Regeneration nutzen, bevor er wieder ins Mannschaftstraining einsteigt.

„Ich versuche, ruhig und sachlich mit der Situation umzugehen“, sagt er mit Blick auf Corona. „Wenn man sich an die Regeln hält und auf Abstand und Maske achtet, kann man das Risiko minimieren, sich anzustecken. Hektik zu machen, bringt keinem etwas.“

Sportlich ist die Leihgabe des FC Bayern München vollauf zufrieden mit seinem U21-Debüt. „Dass wir beide Spiel zu Null gewinnen hätte ich mir auch nicht gedacht. Für mich als Innenverteidiger ist das natürlich etwas sehr Gutes. Im Ganzen war es eine sehr gelungene Länderspielreise“, sagt er. Beim 5:0 über Moldau wurde er als Verteidiger sogar zum „Spieler des Spiels“ gewählt. Das sei sehr überraschend gewesen. Umso glücklicher sei er darüber.

Lukas Mai sieht sich auf dem richtigen Weg

Die Nominierung für den DFB-Nachwuchs sieht er „auch als Bestätigung dafür, dass ich auf dem richtigen Weg bin und dass der Schritt nach Darmstadt der richtige war, weil ich mich hier weiterentwickeln kann. Das kann gerne so weitergehen.“

Den Schwung und die Erfahrungen will er nun mitnehmen in den Verein, dem seine volle Konzentration gilt. „Die internationale Härte ist immer etwas anderes als in der Liga. Gerade beim 1:0 gegen Bosnien und Herzegowina ist uns der Gegner schon oft auf den Füßen gestanden“, sagt er.

Viel Lob gab es für sein Debüt auch von seinem älteren Bruder Sebastian (26), der bei Dynamo Dresden spielt, und von seinen Eltern. „Die sind unheimlich stolz und haben gesagt, dass ich so weitermachen soll.“ Und natürlich gibt es auch noch Kontakt zu Ex-Mitspielern und Trainer beim FC Bayern: „Die geben mir auch Feedback, wie ich das hier mache.“

Bildquellen

  • Ber veröffentlichung ist das Bild mit“Foto: Arthur Schönbein“ zu Zeichnen.: Arthur Schönbein

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