Die Vorbereitung beim SV Darmstadt 98 hat Matthias Bader wegen eines Muskelbündelrisses zu großen Teilen verpasst. Beim 0:0 gegen Regensburg wurde der 23 Jahre alte Rechtsverteidiger eingewechselt, beim 3:2-Auswärtssieg in Nürnberg musste er schon zur Halbzeit wieder raus – nach einem folgenschweren Ballverlust und kurz vor der gelb-roten Karte.

„Ich bin absolut nicht zufrieden“, sagt er im Rückblick auf das Spiel. Der Ballverlust vor dem 1:0 der Nürnberger könne passieren, das sei kein einfacher Ball gewesen. „Danach das Foul ärgert mich mehr“, räumt er ein. Der Linienrichter habe Coach Markus Anfang wohl auf dem Weg in die Kabine darauf angesprochen, dass sich Bader nichts mehr erlauben dürfe. „Da musste der Trainer in der Halbzeit reagieren. Das hatte ich mir natürlich anders vorgestellt..“

Von seiner Verletzung merke er mittlerweile nichts mehr. Auch die 90 Minuten im Testspiel gegen den SV Sandhausen hätten ihm gutgetan. „Ich würde schon sagen, dass ich bei 100 Prozent bin.“ Nun bereite man sich ganz normal auf das Spiel gegen Osnabrück am Sonntag vor – auch wenn die Niedersachsen wegen zweier Corona-Fälle und einer umfassenden Quarantäne die Verlegung beantragt haben. „Solange nichts Gegenteiliges von der DFL kommt, machen wir so weiter.“

Mathias Bader, SV Darmstadt 98 - SpVgg Greuther Fuerth

Vergangene Saison war Matthias Bader in der Rückrunde als Außenverteidiger gesetzt – Foto: Florian Ulrich/Jan Huebner/Pool

Matthias Bader will seinen Stammplatz zurück

Baders Ziel ist es, den Stammplatz, den er sich nach seinem Wechsel von Köln nach Darmstadt in der vergangenen Rückrunde erspielt hatte, wieder zurückzugewinnen und dann auch zu verteidigen.

Anfang war schon sein Trainer in Köln, doch damals kam Bader kaum zum Zug. Über die Gründe will er heute nicht mehr sprechen. „Das ist so lange her. Das ist abgehakt“, sagt er verschmitzt.

Ohnehin lobt Bader die Kommunikation Anfangs und seines Co-Trainers Florian Junge, die viel mit den Spielern sprächen. Und da er das System Anfangs bereits aus Köln kenne, habe er sogar Vorteile im Vergleich zu seinen Mitspielern, die sich daran erst noch gewöhnen müssen.

Bildquellen

  • Fussball 2. Bundesliga, SV Darmstadt 98 – SpVgg Greuther Fuerth: Foto: Florian Ulrich/Jan Huebner/Pool
  • FCN-SVD-2020-21-blog-016: Arthur Schönbein

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