Gegen Paderborn war Mathias Honsak einer der schwächsten Spieler in einer schwachen Mannschaft des SV Darmstadt 98 und musste bereits vor der Pause vom Platz. „Das war unser schlechtestes Spiel bis jetzt. Aber das ist jetzt schon wieder eine Weile her“, sagt der österreichische Offensivspieler. „Über die Länderspiel-Pause konnten wir abschalten, uns neue Kraft holen und Selbstvertrauen tanken.“

Nach der Gelb-Roten Karte für Innenverteidiger Nicolai Rapp holte Trainer Markus Anfang in der 45 Minute Honsak vom Platz, an dem das Spiel bis dahin komplett vorbeigelaufen war. „Wenn ein Verteidiger vom Platz fliegt, muss meistens einer aus der Offensivreihe daran glauben. Da hat es mich erwischt. Ich weiß, dass das nicht mein bestes Spiel war. Aber ich lasse mich davon nicht runterziehen.“

Gegen Erzgebirge Aue (Sonntag, 13.30 Uhr) erwartet Honsak ein anderes Spiel als gegen die früh angreifenden Paderborner. „Wir haben schon gute Spiele gezeigt und daran wollen wir anknüpfen“, sagt er. Da wolle man wieder konsequenter nach vorne spielen. Das habe gegen Paderborn gefehlt.

Mathias Honsak und seine Erinnerung an einen großen Auftritt

Mit Aue hat der 23-Jährige gute Erfahrungen gemacht. In der Saison 2018/19 gewann er mit Holstein Kiel 5:1 gegen die Sachsen, erzielte dabei einen Treffer und legte zwei weitere auf. „An das Spiel kann ich mich erinnern. Da habe ich ein sehr gutes Spiel gemacht. Das will ich jetzt natürlich wieder machen. Aber ich versuche natürlich, gegen jeden Gegner meine beste Leistung abzurufen.“

In dieser Länderspiel-Pause konnte sich der frühere U21-Nationalspieler voll auf die Lilien konzentrieren, nachdem er in der Pause davor noch auf Abruf für das österreichische A-Team nominiert war. „In so eine Situation will ich natürlich wieder kommen“, sagte er und fügte an: „Oder vielleicht noch mehr.“

Bildquellen

  • SVD-FCSP-blog-2020-21-004d: Arthur Schönbein

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