Unterschiedsspieler, vermisste Neuzugänge und die Glück-Pech-Unfähigkeit-Diskussion – drei Thesen zum Spiel des SV Darmstadt 98 beim FC St. Pauli:

  1. Wer einen 0:2-Rückstand aufholt, hat Moral. Wer am Ende 2:3 bei St. Pauli verliert, hatte keinen Burgstaller.
  2. Das Fehlen eines Spielers, der fast drei Monate nicht gespielt hat, war nicht ausschlaggebend für das Ergebnis. Wieso Winterneuzugang Samuele Campo aber nicht zumindest ein paar Minuten in der Offensive bekommen hat, wenn das Auswechselkontingent wirft Fragen auf.
  3. Für die Glück-Pech-Unfähigkeit-Diskussion: Dreimal Latte ist keine Unfähigkeit, die abgefälschte Flanke vor dem 0:1 auch nicht. Über die anderen beiden Pauli-Treffer breiten wir lieber mal den Mantel des Schweigens, ebenso wie über die Szene als Honsak allein auf das Tor zulief.

Bildquellen

  • Fahne_Lilien: Pixabay

9 Comments

  • Michael sagt:

    Unterschreib ich, Stephan!
    Wie immer Top Analyze von Dir!

  • Andreas sagt:

    These 4: „Schwer zu sagen. Ich habe mir die Szene einmal angeschaut. Dann konnte ich sie nicht mehr sehen. Das war mir selbst ein bisschen peinlich. Aber davon lasse ich mich jetzt auch nicht unterkriegen.“ – War das heute auch ein bisschen peinlich oder schon ein bisschen mehr?

  • M.Müller sagt:

    Hier reicht genau 1 These: Macht Honsak den 1000%igen fahren wir mit 3 Punkte nach Hause!

    • Stephan Köhnlein sagt:

      Das war natürlich ganz bitter von Honsak. Aber es lag trotzdem nicht nur an ihm. Wenn zum Beispiel Mai und Palsson vor den Toren besser verteidigt hätten, wären die Lilien auch mit drei Punkten nach Hause gefahren.

  • Michael sagt:

    Gude,
    der muss drin sein!fertig!bezüglich These 3!
    Das wie vielte Male versagen Wir noch?
    Wird langsam bitter diese Saison!

  • Andreas sagt:

    Zu These 2: Wenn die häufigen Einsätze von Campo Fragen aufwerfen, warum wurde von Seiten der Journalisten nicht nachgefragt oder habe ich das verpasst? Vor allem von unseren Investigativreportern von Echo und Bild hätte ich da mehr erwartet (Ironie).

    • Stephan Köhnlein sagt:

      In der Pressekonferenz können/dürfen nur die Journalisten fragen, die vor Ort waren. Das „Echo“ ist im Moment das einzige Organ, das es sich noch leistet, regelmäßig zu Auswärtsspielen zu fahren. Wieso die/der Kollege nicht gefragt haben/hat, weiß ich nicht. „Kicker“ und Lilienblog hatten nach dem letzten Heimspiel gegen Osnabrück bereits gefragt, da hatte Anfang gesagt, dass Campo in der Situation (Druckphase des Gegners) nicht der richtige Spieler gewesen wäre, was ich sogar ein Stück nachvollziehen konnte. Ich bleibe dran

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