Neue Hiobsbotschaften beim SV Darmstadt 98: Matthias Bader und Aaron Seydel fehlen wegen Verletzungen lange. Besonders schlimm hat es Offensivmann Seydel erwischt. Bei dem 25-Jährigen wurde ein Achillessehnenanriss diagnostiziert. Er soll in den kommenden Tagen ebenfalls operiert werden und fällt mindestens bis zum Saisonende aus. Der frühere U21-Nationalspieler wurde in den vergangenen Jahren immer wieder von Verletzungen zurückgeworfen. In dieser Spielzeit erlitt er unter anderem von in der Vorbereitung eine Schulterverletzung und später einen Rippenbruch. So kam er bei 14 Einsätzen auf gerade 283 Spielminuten und nur einen Treffer.

Auch für Rechtsverteidiger Bader ist es nicht die erste Verletzung in dieser Spielzeit. In der Vorbereitung erlitt er einen Muskelfaserriss, dann setzte ihn einen Pferdekuss matt und vor gut zwei Wochen bekam er im Training einen Schlag auf die Wade. Weil sich der Bluterguss nicht zurückbildete, musste dieser am Donnerstag operativ entfernt werden, wie der Verein mitteilte. Der 23-Jährige werde mehrere Wochen fehlen.

Weitere Ausfälle – Mehlem und Mai gegen den KSC fraglich

Lilien-Sportchef Carsten Wehlmann nannte die Ausfälle „sehr ärgerlich und bitter“. Den Spielern wünschte er eine schnelle Genesung und versprach ihnen Unterstützung in jeglicher Form. Für das Heimspiel des SV Darmstadt 98 gegen den Karlsruher SC (Freitag, 18.30 Uhr) muss Trainer Markus Anfang außerdem auf Mathias Wittek (Oberschenkelprobleme), Thomas Isherwood (Syndesmosegelenk) und Silas Zehnder (Sprunggelenk) sowie Nicolai Rapp (Gelbsperre) verzichten. Mittelfeldmann Marvin Mehlem und Innenverteidiger Lukas Mai sind zudem angeschlagen, ihr Einsatz steht auf der Kippe. Bei Mittelfeldspieler Seung-ho Paik geht der Verein weiter davon aus, dass er vom Spieler angestrebte Wechsel nach Südkorea klappt.

Bildquellen

  • Ber veröffentlichung ist das Bild mit“Foto: Arthur Schönbein“ zu Zeichnen.: Arthur Schönbein

3 Comments

  • Chino Bagnio sagt:

    Komisch, zumindest das mit Bader. Nach 3 Wochen Bluterguss eine OP. Und einen Tag zuvor wusste der Trainer in der PK noch nichts neues. Deshalb nochmals die Frage sind wir im medizinischen Bereich noch gut aufgestellt? Und dann auch noch die Frage, wie trainieren die? War das Kickboxen mit Stollenschuhen – mittelschwere und schwere Verletzungen nach einem internen Trainingsspiel.

  • Stephan Köhnlein sagt:

    Ich würde mal tippen, dass der Trainer auf der Pk schon gewusst oder zumindest geahnt hat, dass bei Bader eine OP fällig wird. Zwei (nicht drei) Wochen Pause mit Bluterguss ist – wie Du sagst – schon lang und wenn sich das Ding verkapselt, muss man eben operieren. Grundsätzlich finde ich aber, dass weder die Fans noch die Journalisten ein Anrecht darauf haben, jedes medizinische Detail von einem Spieler zu erfahren. Die Spieler haben auch Privatsphäre.
    Die Aussage mit der Unterstützung fand ich auch etwas merkwürdig, Bei Seydel ist die Verletzung ja ernster, er ist auch schon früher mal mit einer Fersenverletzung sehr lange ausgefallen. Aber ob das der Grund für die Formulierung ist, kann ich nicht mit Sicherheit sagen.

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