Noch kann Klaus Gjasula seinen Rekord aus der Saison 2019/20 überbieten. In Diensten des SC Paderborn kassierte er in jener Bundesliga-Spielzeit 17 gelbe Karten – so viele, wie kein Spieler vor ihm und bis heute (noch) keiner nach ihm.

Derzeit steht der 32 Jahre alte defensive Mittelfeldspieler nach 26 Spieltagen bei elf gelben Karten. Acht Partien stehen noch aus. Sollte er bei jedem möglichen Einsatz verwarnt werden, wäre er am 31. Spieltag beim FC St. Pauli mit der 15. Verwarnung gesperrt. Sollte er in den drei folgenden Spielen auch noch verwarnt werden, hätte er den neuen, wenn auch zweifelhaften Rekord.

Wo Gjasula bereits rekordverdächtig unterwegs ist

Wenn man auf Gjasulas Karten-Quote guckt, dann ist die in Darmstadt schon jetzt höher als in Paderborn. In seiner Rekordsaison in Paderborn sah er alle 1,71 Spiele Gelb (29 Spiele für 17 Karten). Für seine elf Verwarnungen benötigte er bei den Lilien nur 18 Spiele. Das bedeutet, dass Gjasula alle 1,64 Spiele verwarnt wurde.

Nicht auszudenken, was für den gebürtigen Albaner mit Blick auf den Rekord alles drin gewesen wäre, wenn er alle Spiele zur Verfügung gestanden hätte. Doch die ersten beiden Partien stand er noch beim Hamburger SV unter Vertrag, wo er nicht zum Einsatz kam. Und im Herbst verpasste er wegen einer Corona-Infektion insgesamt fünf Spiele.

Wie viele gelbe Karten sieht Klaus Gjasula noch?

  • 3 - die Schiris haben ihn einfach auf dem Kieker (40%, 55 Votes)
  • 4 - Notwehr und Schiri-Schuld (16%, 22 Votes)
  • 5 - Notwehr, Schiri-Schuld und ganz leicht retouchiert (15%, 21 Votes)
  • 7 - neuer Rekord!!! (13%, 18 Votes)
  • 6 - Rekord eingestellt (7%, 9 Votes)
  • 0 - er erhält am Ende einen Fairplay-Preis (4%, 5 Votes)
  • 2 - das war jeweils Notwehr (4%, 5 Votes)
  • 1 - dabei hat er ihn doch nur ganz leicht retouchiert (1%, 1 Votes)

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Disclaimer: Dieser Beitrag enthält Spuren von Ironie. Selbstverständlich tritt der Lilienblog für Fairness im Fußball ein. 

Bildquellen

  • SVD-F95-2021-22-blog-0019: Arthur Schönbein

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