Eine Länderspielpause ist eine zweischneidige Angelegenheit: Einerseits unterbricht sie die gewohnten Abläufe und einen möglichen Lauf. Auf der anderen Seite bietet sie die Möglichkeit, sich zu sammeln und nachzujustieren. Nach den bisher vier Länderspielpausen in dieser Saison haben sich die Lilien ganz unterschiedlich präsentiert. Die Bilanz: zwei Siege, zwei Niederlagen, 8:7 Tore. Und nun?

Wie kommen die Lilien diesmal aus der Länderspielpause?

  • Gut, es gibt einen Sieg gegen Kiel (71%, 114 Votes)
  • Mittel, diesmal gibt es ein Remis gegen Kiel (16%, 26 Votes)
  • Weiß nicht (9%, 14 Votes)
  • Schlecht, es gibt eine Niederlage gegen Kiel (4%, 6 Votes)

Total Voters: 160

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Die Umfrage läuft bis zum 31. März um Mitternacht.

Ein Blick auf die bisherigen Länderspielpausen:

Anfang September

Mit einem 4:0-Heimsieg hatten sich die Lilien in die erste Länderspielpause der Saison verabschiedet. Im Spiel danach gab es einen blutleeren Auftritt und eine 1:2-Niederlage bei Aufsteiger Hansa Rostock.

Anfang Oktober

Mit 6:1 fegten die Lilien Anfang Oktober den SV Sandhausen aus dem eigenen Stadion, bevor es in die nächste Länderspielpause ging. Als Konsequenz aus dem Rostock-Spiel stellte Trainer Torsten Lieberknecht die Vorbereitung um. Während man die Partie gegen Hannover erst in der Woche vor dem Rostock-Spiel analysiert hatte, wurde das Sandhausen-Spiel gleich im Anschluss analysiert, abgehakt und der Fokus auf die Partie gegen Werder Bremen gelegt. Das zahlte sich aus: Die Lilien gewannen am Böllenfalltor klar mit 3:0 gegen den Bundesliga-Absteiger.

Mitte November

Den Schwung des 4:2-Auswärtssieges beim FC Schalke 04 nahmen die Lilien mit und fegten im ersten Spiel nach der Pause Aufstiegskonkurrent FC St. Pauli am Böllenfalltor mit 4:0 vom Platz.

Ende Januar

Zuversichtlich kam die Mannschaft aus der Länderspielpause ohne Länderspiel. Die spielfreie Zeit habe man genutzt, um nach der kurzen Wintervorbereitung Feinschliff am Team vorzunehmen, sagte Lieberknecht. “Vorher waren wir in einer guten Verfassung. Jetzt sind wir in einer Topverfassung, so dass die Jungs jetzt durchspielen können bis Ende des Jahres.” Doch es folgte ein böses Erwachen: Am Böllenfalltor gab es ein 0:5 gegen den Hamburger SV.

Ende März

Kurz nach der Niederlage gegen Werder Bremen wurde die Mannschaft von einem Corona-Ausbruch getroffen. Vorteil: In der Länderspielpause kann zumindest ein Großteil der Betroffenen die Krankheit auskurieren. Nachteil: Ein geregelter Trainingsbetrieb war höchstens eingeschränkt möglich.

Bildquellen

  • SVD-HSV-2021-22-blog-0017: Arthur Schönbein

Kommentare

  • Jürgen sagt:

    Auch in Kiel gibt es eine ganze Reihe von Corona-Fällen.

  • K.K. sagt:

    Kommt auf den Kader an und wie viele Spieler durch Corona ausfallen. Man weiß nicht wer betroffen ist, vielleicht ganz gut, denn Kiel weiß es dann auch nicht. Die Lilien setzen das Pokerface auf.
    Es ist unter den Voraussetzungen eine Wundertüte. Auf jeden Fall müssen 3 Punkte, egal wer aufläuft, Kiel hat schließlich auch jede Menge Ausfälle zu beklagen.

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