Mannschaftskapitän Fabian Holland spricht über den Stand der Vorbereitung beim SV Darmstadt 98, die Pläne für die Rückrunde und warum er nicht viel auf die Statistik vom Herbstmeister-Fluch gibt.

Fabi, wie ist das Gefühl, schon im Dezember mit dem ersten Teil der Rückrundenvorbereitung zu beginnen, dann nochmals Pause zu machen und dann in die zweite Vorbereitung zu starten?

Das ist auf jeden Fall mal etwas anderes. Das kennt man so nicht. Aber ich bin ganz froh, wie wir das machen. Es gibt ja mehrere Möglichkeiten, das zu gestalten. Gerade für unsere Verletzten ist es gut, jetzt schon mal reinzuschnuppern.

Und wie fühlt sich das an, wenn sich das Lazarett so langsam wieder lichtet?

Das fühlt sich gut an. Es ist natürlich eine ganz andere Trainingsqualität, wenn du elf gegen elf spielen kannst. Das war zum Ende der Hinrunde nicht der Fall. Wir sind froh, dass die Jungs wieder da sind und hoffen, dass alle fit bleiben.

Wie hart nimmt euch Trainer Torsten Lieberknecht denn jetzt schon ran?

Das ist schon knackig. Es gibt den einen oder anderen Lauf. Aber wir sind auch oft auf dem Platz, machen viele Spielformen, was anstrengend ist, aber auch viel Spaß macht. Das ist mein Favorit. Doch die Läufe gehören natürlich auch dazu.

Am Samstag steht die Stadion-Eröffnung gegen Young Boys Bern an. Ist das etwas Besonderes für Euch?

Auf jeden Fall. Wir wissen, dass das für den Verein und für die Fans wichtig ist. Und wir freuen uns, dass Bern zu uns kommt. Aber so ganz fertig wird das Stadion noch nicht sein, wenn ich hier so rausgucke (grinst). Wenn man wie ich schon ein paar Jahre hier ist und sieht, was hier entsteht, dann ist das schon etwas Besonderes und ein großer Schritt.

Der Blick geht ja auch schon ein wenig Richtung Rückrunde. Was habt ihr euch denn da vorgenommen?

Zunächst, dass wir besser starten als in der Hinrunde. Da haben wir noch eine Rechnung offen nach der Niederlage gegen Regensburg.

Von den letzten sechs Herbstmeistern der 2. Liga haben fünf am Ende den Aufstieg verpasst. Was gibt euch Zuversicht, dass Ihr die zweite Mannschaft nach Bielefeld 2020 seid, die am Ende nach oben geht?

Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Die Statistik ist mir jetzt erst mal egal. Wir müssen einfach weiter unsere Punkte einfahren – ab dem ersten Rückrundenspieltag. Wenn du jetzt schon über Dinge nachdenkst, die so weit in der Zukunft liegen, dann wirst du komplett durchgereicht. Deswegen heißt es wie in der Hinrunde: von Spiel zu Spiel schauen. Damit sind wir gut gefahren – und davon werden wir keinen Meter abweichen.

Bildquellen

  • SVD-SGF-2022-23-blog-0047: Arthur Schönbein

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