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Zwölf Tore in 20 Spielen sind eine starke Bilanz. Doch als Isac Lidberg nach 69 Minuten gegen Düsseldorf vom Platz musste, machte der Torjäger des SV Darmstadt 98 ein grimmiges Gesicht. Trainer Florian Kohfeldt wollte dem allerdings kein Gewicht geben. „Der ist per se jetzt eher nicht so der Typ mit Lächeln“, sagte der Lilien-Coach mit einem Augenzwinkern. Wenn der Schwede wirklich sauer sei, gucke er noch wesentlich düsterer. Ohnehin sei die Auswechslung nach Lidbergs Oberschenkelverletzung, wegen der er die beiden Spiele zuvor pausiert hatte, geplant gewesen. „Es war klar, dass 60 bis 70 Minuten ohne hohes Risiko drin sind.“

Tatsache ist jedoch auch, dass es bei dem Schweden – zusätzlich zu seiner Verletzung – seit Wochen nicht wirklich gut läuft. Von seinen zwölf Saisontoren erzielte er neun bis zum zwölften Spieltag. In den folgenden zwölf Spielen traf er nur noch dreimal, in der Rückrunde bislang nur beim Auftakt gegen Bochum. Nachdem der schwedische Nationalspieler, der noch auf eine WM-Teilnahme hofft, wochenlang die Torschützenliste der 2. Liga angeführt hatte, hat ihn mittlerweile Hannovers Benjamin Källman überholt.

Auf der Suche nach der gewohnten Effektivität

Gegen Düsseldorf war Lidberg an der Entstehung des Führungstreffers beteiligt, ansonsten blieb er blass. Von der Einstellung kann man dem Spieler keinen Vorwurf machen: Er ackert, macht viele Läufe, geht in den Infight mit den gegnerischen Innenverteidigern, um Räume für seine Mitspieler zu schaffen. Aber er agiert derzeit ziemlich glücklos im Zweikampf, kommt selten in gefährliche Abschlusspositionen und wenn doch, kann er diese nicht nutzen. Es war selten so, dass Lidberg der Dreh- und Angelpunkt der Darmstädter Offensive war. Aber oft traf er scheinbar aus dem Nichts. Gerade diese Effektivität, die ihn lange ausgezeichnet hatte, hat er zuletzt verloren.

SV Darmstadt 98 - VfL Bochum

„Nicht so der Typ mit Lächeln“ – Dreifachtorschütze Isac Lidberg beim Saisonauftakt gegen Bochum.

Auch Hornby hatte eine Durststrecke

Die Tore machen derzeit andere: Innenverteidiger Matej Maglica etwa traf in den vergangenen zwei Spielen dreimal. Und auch Lidbergs Sturmpartner Fraser Hornby gelangen in den fünf Spielen seit Rückrundenstart sogar fünf Treffer. Der ehemalige schottische U21-Nationalspieler ist aber zugleich ein gutes Argument, warum bei Lidberg kein Grund besteht, unruhig zu werden.

Hornby musste bis zum siebten Spieltag auf seinen ersten Liga-Treffer warten, kam in den ersten zwölf Spielen – als Lidberg am Fließband traf – nur auf zwei Treffer. Auch deswegen gibt sich Trainer Kohfeldt mit Blick auf seinen schwedischen Torjäger gelassen: „Um ihn mache ich mir wirklich keine Sorgen. Er wird wieder treffen. Und dann reden wir wieder alle über Lidberg und wie er die Tore macht.“

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Bildquellen

  • SVD-BOC-2025-26-lilienblog-0007c: Arthur Schönbein
  • SVD-f95-2025-26-blog-0027: Arthur Schönbein

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