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Feuchte Augen, ein ziemlich hoher Flug und ein letztes Mal auf dem Zaun bei den Fans – so hat Fabian Holland sein Abschiedsspiel erlebt.

Fabian, wie geht es dir nach deinem letzten Auftritt im Lilien-Trikot?

Im Großen und Ganzen war es ziemlich viel heute für mich. Auch die letzten Tage habe ich schon gemerkt, dass die Aufregung ein bisschen stieg. Man hört immer, ich soll alles genießen. Aber ich glaube, heute sind schon viele Eindrücke. Das kommt in den nächsten Tagen, Wochen, Monaten, was hier heute abgegangen ist.

Hast du immer feuchte Augen gehabt, beim Spalier oder in der Kurve?

Ja, immer mal wieder. Wenn man dann da oben steht bei den Fans oder meiner Frau in die Augen guckt, meinem Sohn, meiner Familie, Freunde, das ist schon emotional. Und wenn man sieht, was hier alles gemacht wurde für mich heute, das ist natürlich eine Riesen-Wertschätzung, die ich da spüre. Da hat man schon ein bisschen feuchte Augen.

Du stehst ja eigentlich nicht so gerne im Mittelpunkt. Bist du froh, dass du vorerst nicht mehr einem vor so großen Publikum auf dem Zaun musst?

Froh würde ich jetzt nicht sagen. Das war ziemlich viel heute, aber ich glaube, so ein bisschen konnte ich es schon genießen. Auch wenn wir sehr gerne gewonnen hätten, war es trotzdem ein sehr schöner Tag für mich.

Wie war es, so hochgeworfen zu werden von den Kollegen?

Das war schon ziemlich hoch. Ich war froh, dass es irgendwann zu Ende war. Gefühlt haben die sich immer ein bisschen mehr gepusht und es ging immer ein bisschen höher und höher. Aber ich wusste, dass ich gute Jungs bei mir habe.

Aufgezeichnet in der Mixed Zone nach dem Paderborn-Spiel mit Fabian Holland.

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Bildquellen

  • SVD-scp-2025-26-blog-0062a: Arthur Schönbein

3 Kommentare

  • De Maddin sagt:

    Der Verein verzichtet durch die Nicht-Verlängerung ohne Not auf einen verlässlichen Spieler, der noch immer einen soliden Stil spielt und die Übersicht bewahrt. Außerdem verzichtet der Verein auf die letzte Identifikationsfigur, die es im Team noch gibt (vielleicht mit Abstrichen noch Schuhen). Das ist sehr kurzsichtig gedacht und gehandelt, denn in einer Umbruchsphase, wie sie sich jetzt abzeichnet, könnte ein Spieler wie Fabian Holland das letzte emotionale Bindeglied zu den Fans sein, falls es nicht so läuft wie „gedacht“ (und in letzter Zeit läuft es ganz sicher nicht so).

    Da nützt das ganze Brimborium des gestrigen „Abschied“ nix: Hier wurde einer geschasst, der dem Verein noch etwas von dem hätte geben können, was er jetzt sehr dringend braucht.

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