Bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel im Trainingslager im Allgäu hat Vereinspräsident Markus Pfitzner am Freitag einen Ausblick auf die kommende Saison gegeben, Einblicke in die Stürmersuche gewährt und erklärt, warum der Staff beim SV Darmstadt 98 mittlerweile so groß ist.
Vorbereitung
Es ist Wahnsinn, wie akribisch hier gearbeitet wird – von morgens um 8 bis abends 22, 23 Uhr sind Meetings angesetzt. Mannschaft und Staff stehen voll unter Strom. Ich bin voller Vorfreude auf das, was kommt. Wir spüren: Da wächst etwas Neues zusammen. Die neuen Spieler bringen eine neue Energie, eine neue Dynamik. Wir starten mit viel Selbstbewusstsein und viel Vorfreude von hier aus in die letzte Phase der Saisonvorbereitung.
Blick auf die kommende Saison
Natürlich müssen sich in dieser neuen Konstellation, gerade in der Offensive, die Automatismen noch finden. Und es fehlen ja noch ein, zwei wichtige Puzzleteile. Jeder weiß, dass ein Puzzle erst wirklich schön ist, wenn das Bild komplett ist. Aber ich denke, da werden wir kurzfristig ein Stück vorankommen. Wir haben eine Mannschaft mit viel Potenzial. Aber wir erkennen auch an, dass man sich die 2. Liga immer wieder neu erarbeiten muss. Es wird Findungsprozesse und Rückschläge geben. Ich würde von einer guten Saison sprechen, wenn wir begeisternden Fußball spielen, wenn die Leute nah an uns dran sind und wir dieses Gemeinschaftsgefühl haben, das eine Wurzel unserer Stärke ist.
Perspektiven bei der Stürmersuche
Zu weiteren Details muss ich an unsere sportliche Leitung verweisen. Der Rahmen „kurzfristig“ kann von mir nicht weiter definiert werden. Aber wir sind guter Dinge, dass sich etwas tut. Wir hatten für diesen Sommer gesagt, wir wollen mit Freude verkaufen. Das haben wir getan. Jetzt werden wir mit Freude einkaufen. Wir wissen, wie bedeutsam die letzten Puzzleteile sind. Die Transfer-Rekordeinnahmen bedeuten, dass wir in der Lage sind, auf diesen entscheidenden Positionen noch etwas zu tun.
Finanzielle Situation
Egal ob Kosten beim Stadionumbau oder bei der Spieltagsorganisation – in diesen Bereichen steigen die Kosten so exorbitant, dass wir auch unsere Einnahmen erhöhen müssen. Da haben wir diesen Sommer auch im Sponsoring einen Schritt gemacht. Es ist uns gelungen, in wirtschaftlich herausfordernden Zeiten zwei Partner auf die Premium-Ebene zu heben und einen dritten Premium-Sponsor neu zu gewinnen. Wir müssen die Einnahmensituation verbessern, damit wir langfristig stabil bleiben. Und die Wahrheit ist auch, dass ein kleiner Teil der Transfererlöse für in wirtschaftliche Stabilität und künftige Infrastrukturmaßnahmen verwendet wird.
Die beträchtliche Größe des Staffs
Am Ende zählen immer die Ergebnisse. Was über allem steht, ist unser Konzept der Spielerzentrierung. Das heißt, bei uns ist jetzt ein Athletiktrainer nicht für 20, sondern für sieben oder acht Spieler zuständig. Ich glaube, dass wir in diesem Bereich besonders gut sein müssen, um unsere Herausforderer-Position zu halten. Aber ich glaube, selbst Flo sagt: Jetzt ist auch mal gut. Und das ist auch so. Die letzten Veränderungen im Staff sind Teil der kritischen Aufarbeitung vor allem des letzten Viertels der letzten Saison. Wir glauben, dass wir aus den Jungs so am meisten herausholen können. Und darum geht es am Ende.
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Bildquellen
- IMG_6093: Stephan Köhnlein





Mit freude verkaufen und mit freude kaufen.
Na, dann hoffe ich doch, dass die Lilienfans auch freude an der Mannschaft und der Saison haben.
Und natürlich mit viel freude ins Stadion gehen.
Wir sind alle freudig gespannt.