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Es hätte das perfekte Startelf-Debüt sein können: In der 14. Minute der Pokal-Partie bei Carl-Zeiss Jena stand Manolo Merx allein vor dem gegnerischen Tor, hob den Ball über den Keeper – aber auch weit über den Kasten. Doch diese Szene ändert nichts daran: Der Youngster, der vergangenen Woche volljährig wurde, ist der Shootingstar der ersten Wochen dieser Saison beim SV Darmstadt 98.

Nicht Neuzugang Ibrahim El Kadiri und nicht Yosuke Furukawa, sondern Merx stellte Trainer Florian Kohfeldt in die Startformation im offensiven rechten Mittelfeld. Nach zwei Joker-Einsätzen war es das Startelfdebüt des 18-Jährigen und bereits der dritte Einsatz im dritten Pflichtspiel der Saison.

Was Merx in der Partie gegen Jena auszeichnete, war, dass er den Kopf nach der vergebenen Hundertprozentigen nicht hängen ließ. In der 28. Minute setzte er Lance Duijvestijn mit einem feinen Haken in Szene, der knapp scheiterte. In der 32. Minute versuchte er es noch einmal selbst mit einem Schuss, der das Tor verfehlte. Nach einer guten Stunde war dann der Auftritt von Merx vorbei, er wurde durch Furukawa ersetzt.

„Eines der spannendsten Talente“

Stolze 13 Tore hatte Merx vergangene Saison für die Nachwuchsteams des SV Darmstadt 98 in der U19-Bundesliga und in der Hessenliga erzielt. Hinzu kamen elf Torvorlagen. Mit diesen Leistungen empfahl er sich für einen Profivertrag. Lilienblog-Experte Florian Först bezeichnete Merx als „eines der spannendsten Talente der vergangenen Jahre“ (->) bei den Lilien.

Was Merx auszeichnet, ist vor allem seine sehr hohe Geschwindigkeit. Zudem zeigt er eine hohe Lernbereitschaft, die auch seinen Trainer beeindruckt hat. Der war zu Beginn der Vorbereitung durchaus skeptisch mit Blick auf die Chancen Merx‘ gewesen, wurde dann aber von dessen Willen und seinen starken Leistungen überzeugt.

Bereits nach seinem Debüt beim Spiel gegen Kiel hatte Kohfeldt Merx gelobt und zugleich gebremst:  „Manolo wird sicher nicht Woche für Woche 90 Minuten spielen. Vielleicht spielt er auch mal ein paar Wochen nicht. Entwicklung verläuft nicht immer linear“, stellte er klar. Auch da hat der Spieler seinen Trainer bislang widerlegt.

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Bildquellen

  • SVD-portsmouth-2026-27-blog-0007: Arthur Schönbein

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