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Mit der Verpflichtung von Rechtsverteidiger William Mikelbrencis ist die Personalplanung beim SV Darmstadt 98 vorerst abgeschlossen. „Ich erwarte keinen weiteren Zugang in den nächsten Tagen“, sagte Sportgeschäftsführer Paul Fernie am Sonntag nach der Partie gegen Hannover 96. Abgänge schloss Fernie zwar nicht aus, wobei es sich dabei aber voraussichtlich nicht um Leistungsträger handelt (siehe Lilienblog-Analyse ->). 

Den ehemaligen Hamburger Mikelbrencis habe man mit Blick auf die Fitness von Matthias Bader verpflichtet. Der 22-Jährige habe sich zwar nach seinen letzten Pflichtspieleinsätzen für Hamburg in der vergangenen Saison mit anderen Spielern in Paris fitgehalten. Das ersetze aber natürlich kein Mannschaftstraining.

Kohfeldt rechnet mit Mikelbrencis gegen Bielefeld

Fernie erklärte, man werde sehen, wie schnell sich Mikelbrencis ins Mannschaftstraining integrieren lasse. Trainer Florian Kohfeldt hält einen ersten Einsatz gegen Bielefeld in gut zwei Wochen für realistisch, würde sich aber auch gerne vorher positiv überraschen lassen.

Probleme mit Christopher Lannert, der im Sommer von Bielefeld als Rechtsverteidiger und Führungsspieler geholt wurde, sieht Fernie nicht. „Es geht um den Konkurrenzkampf“, sagte er. „Für jede Position wollen wir das Maximale herausholen. Wir haben von der Kaderbreite gesprochen. Und da gehört der Konkurrenzkampf dazu.“

Auch wenn Bader noch mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen habe, sei er weiter Spieler des SV Darmstadt 98 und nicht abgeschrieben. „Er wird alles geben, dass er fit wird und fit bleibt“, sagte Fernie. „Und er ist herzlich eingeladen, den Konkurrenzkampf mit den anderen beiden rechten Verteidigern anzunehmen.“

Fernie erklärt Verwendung der Transfererlöse

Die hohen Transfereinnahmen von weit mehr als zehn Millionen Euro habe man nicht nur in neue Spieler mit Entwicklungspotenzial gesteckt. Man habe einen Teil in den Staff investiert, ebenso in das Nachwuchsleistungszentrum (NLZ) mit einem neuen Gebäude sowie den Plänen für neue Plätze.

Ein anderer Teil der Einnahmen gehe in den Verein. Das habe auch Präsident Markus Pfitzner gesagt. „Alles ist teurer geworden“, sagte Fernie. Transfereinnahmen spielten eine Rolle, dass es mit dem Verein weiter vorangehe. „Es war mir von Anfang an bewusst, dass nicht investieren wird. Aus diesem Grund beklage ich mich 0,0.“

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