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Wieder kein Sieg – der SV Darmstadt 98 verliert zu Hause gegen Hannover. Nick, Stephan und Yaku fragen sich in der Heinerstube, wo im Moment die größten Probleme der Lilien liegen und welche Rolle die Haarfarbe des Schiedsrichters gespielt hat.

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5 Kommentare

  • Udo D. sagt:

    Wieder ein gelungenes Video. Die lange sieglose Serie kann man wirklich nicht ignorieren. Das ist schon ein bedenklicher Trend, der nur deshalb m. E nicht diskutiert wird, weil die Serie saisonübergreifend zustande kommt. Den radikalen Umbruch kann man natürlich als Entschuldigung anführen. Aber wenn in den beiden kommenden Partien ebenfalls keine Punkte eingefahren werden, dürfte es allmählich unruhig werden.
    Wenn man nach drei Spieltagen am Tabellenende steht, kann man zumindest von einem Fehlstart sprechen. Ob die neuformierte Mannschaft mit der Situation umgehen kann, bleibt zu hoffen.

  • H. sagt:

    Wieder sehr gut analysiert! Insbesondere das Eingangs-Statement von Nick finde ich
    sehr treffend! Etwas schade, dass diese Thematik nicht etwas mehr erörtert wurde.
    Man muss ja nicht direkt eine Trainerdiskussion los treten, zumal fraglich ist, ob eine
    Trainerwechsel hilft. Trotzdem ist ja ein Trainer für die Ergebnisse verantwortlich und
    auch ein Sportchef für den Kader, der eigentlich nach einer Transferperiode nicht
    wesentlich schlechter starten sollte als der bisherige Kader. Bzw. ist ein so radikal
    vorangetriebener Umbruch, dann doch in Anbetracht, dass man KEINE ZEIT zum
    „Sich-Finden“ hat, zu riskant gewesen?

    Nicht ganz nachvollziehen konnte ich Stephan, wenn er mit der Abwehr
    einigermaßen zufrieden war, aber gleichzeitig darauf verweist, dass es ohne
    Schuhen eine höhere Niederlage gegegben hätte. Das sehe ich genauso – spricht
    aber für eine löchrige Abwehr.

    Zu kurz kam für mich bei der Analyse auch, dass der „Dreier-Wechsel“ erst ist der 85.
    Minute kam. Gerade in so langer Unterzahl hat man einigen den Kräfteverschleiss
    angemerkt, zudem wären diese Wechsel in der 70. Minute z.B. nochmal auch ein
    Signal gewesen was zu ändern. In der 85. Minute sind die Wechsel aber dann auch
    aufgrund des Zeitspieles des Gegners quasi ohen Wirkung. Das hätte man ahnen
    können und besser machen können.

    • Stephan Köhnlein sagt:

      @H. Im Liga-Vergleich steht die Lilien-Abwehr mit bislang vier Gegentoren gut da (nur vier Vereine haben weniger Tore kassiert). Klar musste Schuhen gestern ein paar Mal retten – auch weil die Mannschaft in Unterzahl spielte. Aber es war jetzt auch nicht so, dass die Abwehr ein ums andere Mal ausgespielt wurde und die Lilien eine Klatsche kassiert haben. Auch nicht in den Spielen davor. Das Problem ist vor allem die Offensive mit zwei Toren (nur Bochum hat noch ein Tor weniger erzielt). Ganz banal: Ohne Tore kannst Du nicht gewinnen. Und selbst wenn Du dann nur ein Tor kassierst, verlierst Du – so wie gegen Dresden und Hannover.

  • Raininho sagt:

    Ich habe das Spiel nicht Live gesehen, die Kerb hatte Priorität. „Nach Ansicht der Bilder“ aus der Sportschau-Zusammenfassung meine Eindrücke. Vuko-Handspiel, was gibt es da zu diskutieren? Eine eindeutige absichtliche Bewegung mit der Hand zum Ball, mit dem Zweck das Weiterspielen zu unterbinden. Foul an Weishaupt, nicht zu erkennen, ob der Hannoveraner Weishaupt unten trifft. Handspiel Lance, wird aus nächster Nähe angeschossen, was will er machen. Darmstädter Schüsse auf’s Tor alle harmlos, sonst schlimme Streuung. Letzt Saison hat sich Braunschweig jedes Spiel ein rote eingehandelt, das müssen wir nicht nachmachen. und beide mal unsre etablierten Spieler. Die Taktik gegen uns ist so simpel wie einfach: Unaufgeregt kicken, bis die Lilien sich selbst zerstören.
    Nächste Woche 1. Bock haben, 2. mal keinen solchen schießen, 3. denselben endlich umstoßen.
    Vor zwei Wochen habe ich noch geschrieben, keinesfalls Maglica verkaufen, dass Vuko ihm nicht das Wasser reichen kann war da schon zu sehen.
    Düsseldorf 2.0 müssen wir diese Saison nicht werden. Nebensatz: Die Trainerwechsel haben sie auch nicht gerettet…

  • Jürgen W. sagt:

    Hallo Stephan, um einen Stürmer oder Offensiven zum Spieler des Tages zu wählen braucht es einen mutigen Trainer. Diesen Mut sehe ich derzeit nicht. In einem Heimspiel hätte ich mir gerne die volle Offensiv-Kapelle gewünscht. Vorne Smit und Lee, dahinter Lance und Verkojen und außen Merx. Furu und Noah auf der Bank und bei Bedarf zeitnah bringen (ab 60.).
    Ich weiß, hinterher ist immer alles schlauer. Aber heute hätte das gegen biedere 96er in der ersten Hälfte für zwei drei Tore gereicht.

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