Skip to main content
  • Apotheke im Hauptbahnhof
  • Kunz_Mahnke
  • Viiermann_Immobilien_No_Head

Angreifer Milan Smit ließ gegen Bielefeld zwei hochkarätige Chancen liegen  und wurde doch zum Matchwinner.

Das Bemühen war dem vom englischen Zweitligisten Stoke City ausgeliehenen Niederländer nicht abzusprechen, doch weite Teile der Partie gegen die Ostwestfalen blieb der 23-Jährige blass und hatte nur wenig Bindung zu seinen Mitspielern. Kurz vor dem Ausgleich hatte er die große Gelegenheit, auf 2:0 zu erhöhen. Doch nachdem er den gegnerischen Keeper schon ausgespielt hatte, vertändelte er den Ball.

Nervenstark beim Elfmeter

Trainer Florian Kohfeldt wollte die Leistung seines Stürmers nach der Partie nicht schönreden. „Klar, wenn er das 2:0 macht, bevor das 1:1 fällt, haben wir wohl einen ruhigeren Abend“, sagte er. Immerhin sei es positiv, dass Smit überhaupt zu den Abschlüssen komme. Die Möglichkeiten seien da, nun müsse der Angreifer vor dem Tor noch konsequenter werden.

In der Schlussphase war Smit gefragt. Als es Handelfmeter gab, übernahm der Niederländer Verantwortung und verwandelte den Strafstoß sicher zum 2:1. Nach seinem Auftritt und der zuvor vergebenen Möglichkeit war das keine Selbstverständlichkeit.

Und auch angesichts der Elfmeter-Geschichte der Lilien war es nicht selbstverständlich: Im Spiel gegen Kaiserslautern hatte sich noch sein Landsmann Lance Duijvestijn den Ball geschnappt, obwohl er gar nicht als erster Schütze vorgesehen war, und den Elfmeter an die Latte geschossen.

Nervenschwach beim letzten Angriff

Nach seinem Treffer hätte Smit zum Mann des Tages werden können. Kurz vor Ende der Partie kam er noch einmal in eine aussichtsreiche Situation bei Fünf-zu-eins-Überzahl zum Abschluss, brachte den Ball aber nicht im Tor unter. Es passte zu seinem durchwachsenen Auftritt: Smit war an gefährlichen Aktionen beteiligt, ließ vor dem Tor aber mehrfach die letzte Konsequenz vermissen.

Für Kohfeldt ist Smit dennoch Teil einer Entwicklung, die Hoffnung macht. Neben Noah Weißhaupt und Hojae Lee nannte der Trainer den 23-Jährigen als einen der Neuzugänge, bei denen nun zunehmend individuelle Fortschritte zu erkennen seien. „Es sind ja fast alles Neuzugänge, die auf dem Platz stehen, dementsprechend kommt da jetzt langsam etwas in der individuellen Entwicklung und das macht mir natürlich Mut“, sagte Kohfeldt.

Von Lilienblog-Autorin Nele Strangfeld

Euch ist ein Fehler aufgefallen? Dann lasst es uns hier per Mail (->) wissen.

Bildquellen

  • SVD-dsc-2026-27-blog-0057: Arthur Schönbein

12 Kommentare

  • J.Anders sagt:

    Dass wir bei einer 4-gegen-1-Situation kein Tor erzielt haben oder zumindest knapp daran vorbeigekommen sind, war eines der schlimmsten Erlebnisse, die ich jemals live beim Fußball miterlebt habe.

    Ich wünsche allen unseren Spielern alles Gute, aber es ist sehr schmerzhaft mitanzusehen, wie ineffizient, harmlos und zeitweise völlig unfähig sie vor dem Tor sind.

  • Manfred sagt:

    Ja, Milan hat Kaltschnäuzigkeit vermissen lassen, ausgenommen beim Elfer. Ich war in diesen Momenten auch erstaunt, vor allem, weil er die letzte Chance liegen gelassen hat.

    Was mich aber immer wundert, ist, dass Stürmer vor allem und oft (nur) an Toren gemessen werden. Seine Läufe, mit denen er das Aufbauspiel der Bielefelder störte und damit beeinflusste, haben der eigenen Defensive Zeit verschafft und ihr damit geholfen sich neu zu formieren!

    Bitte breiter denken, auch wenn es wünschenswert ist, dass unsere Stürmer deutlich effektiver und damit erfolgreicher werden.

    @ Frank: deine Aussage, dass man einiges „beim Umbruch dieses Mal falsch gemacht.“ hat, ist in meinen Augen nicht angemessen. Kennst du alle Hintergründe? – Kann man das nach 5 Spieltagen schon so erhaben sagen?

    • Haraldinho sagt:

      Ich weiß nicht, welches Spiel Du gesehen hast, aber Smit hätte bei mir in der Startelf auch aufgrund seiner Leustung in den letzten Spielen nichts verloren.

    • Frank Hofmann sagt:

      Mit Richter wurde ein grober Fehler bereits gebügelt, die Lösung hätte man auch mit MZ05 aktiv verhandeln können.
      Du siehst aber schon wie dünn das Eis im Sturm ist oder? Man hat fast nur low level geholt wie man sieht. Mal sehen wie die Truppe ab Oktober daher kommt. Im DFB Pokal ist eh in Runde 2 dank mieser Auslosung Schluß.

      • Haraldinho sagt:

        Meine Güte, was habt ihr denn alle an Richter gefressen? Ich war so froh, dass die Leihe nicht verlängert wurde und jetzt wurde der sich selbst überschätzende, brotlose Künstler zurück geholt. Wenigstens zeigen Weißhaupt und Lee Einsatz. Mit Lackenmacher habe ich etwas Mitleid weswegen ich ihm mehr Spielminuten gönne.

        • Jürgen W. sagt:

          Haraldino: brotlos und überschätzend sind leider nur Komentare von Dir. Lass doch bitte künftig die so negativen Betrachtungen oder behalt sie besser für Dich

  • Frank Hofmann sagt:

    Bialek abzugeben war ein Fehler oder war er zu teuer? Das hätte man verhandeln sollen. Ich finde man hat einiges beim Umbrauch dieses Mal falsch gemacht.

    • Chris sagt:

      Aha, Bialek ist übrigens nach Polen gewechselt und kommt dort auf 19 Spielminuten in 5 Spielen…

    • Guido R sagt:

      Bialek hat mich mit seinen Leistungen (ja, er war auch eine Weile verletzt ausgefallen) nicht umgehauen: drei Einsätze im DFB-Pokal (41 Minuten in drei Spielen, ein Tor beim 4:0 gegen Schalke 04 – das 4:0), 14 Einsätze mit insgesamt 146 – also weniger als zwei ganze Spiele – in der 2. Liga, dabei eine gelbe Karte und kein Tor, keine Torvorlage. Eine Hammerstatistik ist das nicht gerade.

Hinterlasse einen Kommentar

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.