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Mit der vielbeschworenen Defensivachse wird es beim SV Darmstadt 98 auch gegen den VfL Wolfsburg nichts. Zwar hat Aleksandar Vukotic seine Rotsperre abgesessen und kehrt wohl für Yannik Lührs in die Innenverteidigung zurück. Doch dafür fehlt weiter Mittelfeldspieler Hiroki Akiyama, für den ein Einsatz wegen seiner Oberschenkelprobleme im Freitagabendspiel noch zu früh kommt.

Eigentlich hatte Trainer Florian Kohfeldt auf die beiden Innenverteidiger Vukotic und Patric Pfeiffer sowie die Doppel-Sechs mit Akiyama und Kai Klefisch sowie Marcel Schuhen im Tor als stabilisierendes Gerüst gebaut, an dem sich die vielen neuen Spieler orientieren sollten. Doch das war bislang kaum der Fall. Lediglich beim Saisonauftakt gegen Kiel (2:2) hatten diese fünf Spieler 90 Minuten zusammengespielt. In den folgenden sechs Pflichtspielen fehlte dann jedoch immer einer von ihnen komplett oder musste vorzeitig vom Platz.

Duijvestijn soll Unterschiedsspieler werden

Eine tragende Rolle sollte eigentlich auch Lance Duijvestijn im offensiven Mittelfeld einnehmen. Doch nach einem guten Start mit drei Scorerpunkten in den ersten beiden Pflichtspielen, ließen die Leistungen des 27-jährigen Niederländers deutlich nach. Negativer Höhepunkt war der verschossene Elfmeter gegen Kaiserslautern, bei dem er eigentlich gar nicht als erster Schütze vorgesehen gewesen war. Gegen Bielefeld fand er sich dann auf der Bank wieder. Dafür begann Neuzugang Marco Richter, obwohl dieser keinerlei Spielpraxis hatte.. Erst nach einer knappen Stunde durfte Duijvestijn wieder ran.

Die Frage, ob Duijvestijn nach der Richter-Verpflichtung ins Hintertreffen geraten ist, verneinte Kohfeldt, ließ aber offen, ob er in Wolfsburg schon wieder in der Startelf steht. „Er spielt eine unveränderte Rolle“, sagte der Lilien-Coach. „Ich glaube, dass Lance ein Unterschiedsspieler für uns werden wird.“ Natürlich verlaufe Entwicklung nicht immer geradlinig. „Aber an seinem Status und an der Idee, was wir von ihm wollen, hat sich nichts verändert“, stellte der Lilien-Trainer klar. Duijvestijn habe gegen Bielefeld eine gute Leistung als Einwechselspieler gezeigt. „Auf Dauer sollte er weiterhin jemand sein, der in der Startelf steht und der Schlüsselmomente für uns hat.

Psycho-Effekt mit Richter gegen Bielefeld

Vergangene Woche sei der psychologische Effekt mit Rückkehrer Richter in der Startelf groß gewesen (-> siehe Lilienblog-Bericht). An dieser Einschätzung halte er auch rückblickend fest. „Deshalb haben wir das letzte Woche so gemacht“, sagte Kohfeldt und fügte mit einem verschmitzten Lächeln an: „Wie wir es morgen machen? Schauen wir mal.“

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Ein Kommentar

  • William sagt:

    Sollte Vukotic wirklich in der Startelf stehen weiß ich schon vor dem Anstoss, wie das Spiel ausgehen wird. Wahrscheinlich wird et nicht zwei Kopfballtore erzielen, sodass ich den Gang in die Kneipe zum Fußball gucken überdenken werde.

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