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Der SV Darmstadt 98 hat in einem zähen Spiel gegen Bundesliga-Absteiger FC St. Pauli einen Punkt geholt. Beim 0:0 am Freitagabend am ausverkauften Böllenfalltor wirkten die Lilien deutlich konzentrierter und kompakter als beim vorangegangenen 0:4 in Karlsruhe. Nach vorne blieb das Team von Trainer Florian Kohfeldt aber harmlos.

Kohfeldt hatte sein Team auf drei Positionen im Vergleich zum KSC-Spiel geändert: Aleksandar Vukotic, Lance Duijvestijn und Hojae Lee saßen zunächst auf der Bank. Dafür begannen Yannik Lührs, der genesene Noah Weißhaupt und Fynn Lakenmacher.

Die Lilien waren in der Anfangsphase die aktivere Mannschaft und hatten die erste Chance, doch Milan Smit (6.) brauchte allein vor dem Tor zu lange für den Abschluss. Nach einer Viertelstunde wurden die Gäste dominanter und kamen ihrerseits zu mehreren Abschlüssen. Insgesamt blieb die erste Halbzeit aber torlos und arm an Höhepunkten.

Zum zweiten Durchgang brachte St. Pauli drei neue Spieler und hatte nach einer knappen Stunde die erste Chance durch einen Freistoß, der jedoch abgefälscht neben das Tor ging. Bei den Lilien ging wenig nach vorne. Nur Weißhaupt sorgte mit mehreren guten Einzelaktionen für etwas Bewegung in der statischen Offensive.

Insgesamt hatte St. Pauli mehr vom Spiel, weswegen die Lilien mit dem Punkt am Ende zufrieden sein konnten.

Die Daten zum Spiel:

23.10.2026 – 09. Spieltag: SV Darmstadt 98 – FC St. Pauli 0:0

Lilien: Schuhen – Pfeiffer, Lührs, Petretta – Mikelbrencis (90.+4 Lannert), Klefisch, Akiyama, Weishaupt, Richter (62. Verkooijen) – Smit (85. Duijvestijn), Lakenmacher (62. Lee)
Reserve: Brunst (Tor), Kleinhansl, Vukotic, El Kadiri, Kehl
Trainer: Kohfeldt

St. Pauli: Voll – Nemeth, Smith, Ritzka – Pyrka (46. Dzwigala), Rasmussen (46. Klein), Fujita, Oppie, Metcalfe (85.) – Niang (67. Hara), Ceesay (46. Kaars)
Reserve: Mitov (Tor), Ando, Mathisen,Jones
Trainer: Rapp

Tore: Fehlanzeige
Gelbe Karten: Petretta, Klefisch, Mikelbrencis – Pyrka, Ceesay, Dzwigala, Smith

Zuschauer: 17.810 (Merck-Stadion am Böllenfalltor, ausverkauft)
Schiedsrichter: Gansloweit (Dortmund)

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Bildquellen

  • SVDFCSP: Arthur Schönbein

4 Kommentare

  • Bernd Holzapfel sagt:

    War besser als gegen den KSC, was aber auch nicht schwer war, jedoch auch nicht gut:

    Wenn man als Heimelf in 90min nur 1-2 Torchancen hat -die dann auch nich von Smit kläglich versemmelt wurden- ist das nicht toll.

    Kohfeldt wollte erstmal Hinten dicht machen, was nach dem KSC-Spiel auch verständlich ist.

    Sprich, besser JA…aber GUT sieht anders aus.

    Und wenn Pauli im letzten Drittel vor unserem Tor nicht auch schlecht gewesen wäre, hätten wir erneut einen auf die Fresse bekommen.

    • Bernd Holzapfel sagt:

      PS: Positiv war vor allem, dass endlich mal Einstellung und Kampfwille über 90min gestimmt haben!!! Da stellt man sich die Frage „warum nicht immer so“?

  • Jürgen W. sagt:

    Guten Abend oder besser gute Nacht. Zu Zehnt gegen St. Pauli ein O:0 über 88. Minuten nach der O:4 Klatsche in Karlsruhe ist o.k.
    Zu Zehnt? Wieder einmal hat Smid weder Flecken an den Stutzen noch an der Hose. Der läuft rum, wie Falschgeld. Nicht die Bank, vielmehr die Tribüne gönne ich ihm. Ich verstehe einfach nicht, wieso dieser Alibi-Kicker immer noch ran darf. Genug gemeckert. Toll wie das Team heute die 0 verteidigt hat. Gefühlt 30 Fouls an Noah Weishaupt zeigen, wie wichtig er für das Team ist. Bis auf einen kleinen Patzer gilt es auch Lührs für sein solides und ruhiges Abwehrspiel zu loben. Endlich zeigte das Team, bis aus einen, Kampf und Einsatz. Gute Leistungen sind weiter Laki, Petretta und Pfeiffer aus meiner Sicht zu erwähnen. Richter hat starke Impulse gesetzt, aber wieder ein paar Schnitzer eingestreut. Klar wäre ein Dreier drin gewesen. Aber schon bin ich wieder bei zu Zehnt!!!!!

  • Willy Weber sagt:

    Bei St. Pauli ging nicht viel und bei uns gefühlt noch weniger. Dementsprechend macht das 0:0 Sinn. Immerhin fand ich unser zentrales Mittelfeld heute stabil. Pressing hat leider oft nicht konsequent funktioniert und konnte deshalb manchmal leicht überspielt werden. Wir hatten aber auch gute Momente nach Ballgewinnen und zweiten Bällen.

    Außer durch Weißhaupt ging nach vorne nicht viel. Bei Mielbrencis sieht man zum Teil das Potential, dann rennt er sich aber auch öfter fest und leitet damit gefährliche Konter ein. Zu Lakenmacher, Smit und Lee brauche ich heute denke ich wenig sagen. Wir haben einfach keinen guten Stürmer und müssen irgendwie eine Lösung dafür finden. Richter ist leider auch schon lange unterirdisch. Unsere Standards waren heute ungefährlich und den Freistoß von Pfeiffer möchte ich nicht weiter kommentieren.

    Was man der Mannschaft zuschreiben kann, ist dass sie auf jeden Fall Wille zeigt, kämpft und Dinge nach vorne probiert, auch wenn sie selten klappen. Ob sich wirklich was verbessert, sehen wir dann mal wieder auswärts. LG

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