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Kai Klefisch gehört zu den Spielern, die ihr Herz regelmäßig auf dem Platz lassen. Das schlägt sich auch im höchsten durchschnittlichen Laufwert (->) aller Lilien-Spieler nieder. Und doch wird Klefisch bisweilen sehr kritisch beurteilt, was ihm auch nicht verborgen bleibt.

„Ich kriege davon auch ein bisschen mit“, räumte er in einer Medienrunde am Mittwoch ein und fügte an: „Aber wenn man mal einen Fehlpass im Spiel spielt, dann darauf rumzuhauen – ich weiß nicht, ob das der richtige Weg ist.“

Er gebe immer sein Bestes, immer alles für die Mannschaft. Das wisse jeder im Verein. Ihm sei wichtig, was seine Familie und der Trainer zu ihm sagen. „Und ich glaube, der Trainer war in den letzten Wochen auch sehr zufrieden mit mir.“

„Ein klassischer Blackout“

Weniger zufrieden war der Trainer zu Beginn der Saison mit Klefisch, als dieser im zweiten Spiel bei Dynamo Dresden mit Gelb-Rot vom Platz flog, wie der Spieler selbst einräumte. Die erste Karte hatte er sich damals wegen Meckerns eingehandelt, die zweite wegen eines ungeschickten Einsteigens.

„Das war ein klassischer Blackout“, sagte Klefisch. „Das liegt nicht daran, dass ich übermotiviert bin. Überhaupt nicht. Ich habe ja auch schon ein paar Spiele auf dem Buckel und weiß schon, wie ich mich zu benehmen habe auf dem Feld.“ Aus seinem Fehler habe er gelernt. Als eine seiner Hauptaufgaben sieht er, dem Team als Spieler vor der Abwehr Stabilität zu geben.

Fehlende Kraft für die besonderen Offensiv-Momente

Tatsächlich trug Klefisch maßgeblich dazu bei, dass die Mannschaft in den vergangenen drei Spielen nur ein Gegentor kassierte. Nun gehe es darum, eine Balance zwischen Defensive und Offensive zu finden und nach vorne gefährlicher zu werden. „Wir hatten viel Kampf, haben viel in Leidenschaft, viel ins Verteidigen gesteckt. Dann fehlt irgendwo im Switch die Kraft für die besonderen Momente am Ball.“

Die Nagelprobe wird die Partie am Samstag gegen offensivstarke Nürnberger. Wie die Lilien da Aussicht auf Erfolg haben? „Da kommen diese Darmstädter mit der guten Defensive der letzten Woche“, sagte Klefisch und fügte grinsend an: „Und dann schauen wir mal, was wir da offensiv auf den Platz bringen.“

Euch ist ein Fehler aufgefallen? Dann lasst es uns hier per Mail (->) wissen.

Mehr über Kai Klefisch lest ihr hier (->) in unserem Lilien-Album.

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Bildquellen

  • SVD-fcsp-2026-27-blog-0048: Arthur Schönbein

3 Kommentare

  • Klaus sagt:

    Fehlenden Einsatz und Willen hat ihm wohl auch keiner abgesprochen, für mich aber insbesondere fussballerisch zu dünn, fehlende Kreativität…….neben dem letztes Jahr bärenstarken Akiyama fiel das nicht so auf, aber diese Saison ist es eklatant.
    Aber er ist einer der Lieblinge von FloKO……..Kehl….El Kadiri und so manch anderer wäre froh wenn er die gleiche Zuneigung des Trainers spüren würde

    • Fred sagt:

      Bin nicht deiner Meinung!
      Ein Kleefisch ohne seine Schwächen, spielt in der 1. Bundesliga Stamm.
      So einfach ist das.

    • Lilienfan91 sagt:

      Aber an sich ist ja Kreativität absolut nicht die Aufgabe von Klefisch. Sondern eben die Defensivarbeit und Strukturierung. Und dennoch, obwohl es nicht seine Aufgabe ist, hatte er auch diese Saison schon kreative Momente inkl. schöner Torvorlage

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