Es geht nicht darum, die Situation der Lilien schönzureden. Es geht nicht darum, die Situationen der Lilien schlechtzureden. Es geht um eine klare Analyse! Die fällt allerdings überwiegend ernüchternd aus.

Die harten Fakten:

  • Nach zwei Niederlagen haben die Lilien wieder gepunktet. Mit dem 1:1 gegen Sandhausen hielt das Team einen Konkurrenten im Abstiegskampf auf Distanz.
  • Weil aber sowohl Ingolstadt wie auch Magdeburg gewonnen haben, schrumpfte der Abstand auf den Relegationsrang von sechs auf vier Punkte.
  • Die Tendenz mit nur einem Sieg aus zehn Spielen ist desaströs. In der Tabelle vom 13. bis zum 22. Spieltag sind die Lilien Schlusslicht.
  • Aus den beiden Rückrunden-Partien gegen den 17. Sandhausen und den 18. Duisburg holten die Lilien gerade mal einen Zähler. Viel zu wenig!

Was gibt Mut?

  • Offenheit und Selbstkritik: Vizekapitän Marcel Franke spricht offen vom Abstiegskampf, Winterneuzugang Victor Pálsson geht mit seiner eigenen Leistung hart ins Gericht. Klartext ist gefragt!
  • Die Moral stimmt. In jedem Spiel nach der Winterpause gerieten die Lilien in Rückstand. Gegen St. Pauli drehte das Team die Partie, gegen Duisburg und Heidenheim kam die Mannschaft noch mal heran, gegen Sandhausen gelang der Ausgleich.
  • Rückhalt bei den Fans: Rund 2000 Anhänger reisten am Freitagabend nach Sandhausen und sorgten für Heimspiel-Atmosphäre am Hardtwald. Der Schulterschluss von Fans und Mannschaft unter dem Motto „We fight together. Boys in blue!“ war bereits im Vorjahr ein wichtiger Faktor für den Klassenerhalt.
  • Geschichte: Es gibt weitere Parallelen zum Vorjahr: Die Hoffnung zum Rückrunden-Auftakt nach dem Sieg gegen St. Pauli (damals 1:0), der Dämpfer gegen Duisburg (damals 1:2), ein glückliches 1:1 (damals gegen Heidenheim) und dann kam das Spiel gegen Dynamo Dresden (damals ein 2:0-Auswärtssieg).

Tatsache ist aber auch: Es müssen dringend Siege her. Wenn gegen Dresden – ebenfalls ein Konkurrent im Abstiegskampf – kein Dreier gelingt, wird es am Böllenfalltor verdammt ungemütlich.

Bildquellen

  • FCH-D98-2018-19-005: Arthur Schönbein

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