Innenverteidiger Mathias Wittek spricht über die ersten Trainingseinheiten mit dem neuen Coach. Dabei verrät er auch, was er von kickenden Trainern hält, und dass er sich bislang nicht mit der Auswärtsschwäche der Lilien beschäftigt hat.

Die ersten Einheiten unter dem neuen Trainer Dimitrios Grammozis sind absolviert. Gibt es Veränderungen?

Mathias Wittek: Klar, jeder Trainer hat seinen eigenen Stil. Er versucht, uns das Grundlegende nochmals bewusst zu machen. Er versucht, in der kurzen Zeit bis zum Spiel gegen Bielefeld so viel wie möglich, aber auch so einfach wie möglich beizubringen. Er hat zu jedem gesagt, dass er seine Aufgabe auf seiner Position erfüllen soll. Was man spürt, ist, dass er absolut motiviert ist und uns mit dieser Euphorie anstecken will. Das ist schon mal ein gutes Zeichen.

Er trainiert ja zum Teil noch selbst mit. Wie findet ihr das?

Mathias Wittek: Ich kenne das von Heidenheim, da hat unser Trainer auch mitgemacht, sogar noch mehr, weil er einen guten rechten Fuß hatte. Mich freut das. Das animiert. Aber wenn er 70 wäre und ein guter Trainer wäre, könnten wir auch nicht sagen: „Mach mit!“ Wir nehmen es, wie es kommt.

„Ich war noch ein bisschen jünger, als er noch fit war“

Seit Ihr Euch mal als Spieler auf dem Feld begegnet?

Mathias Wittek: Nee, da war ich noch ein bisschen jünger, als er noch fit war, äh, als er noch gespielt hat (lacht). Nein, das hätte hinkommen können, Fero (Daniel Heuer Fernandes) hat mit ihm in Bochum gespielt. Aber ich leider nicht.

Wie wichtig war der Sieg gegen Dresden für den Start unter dem neuen Trainer?

Mathias Wittek: Enorm wichtig. Wenn man sich die Konstellation unten ansieht, lief der vergangene Spieltag nur für uns. Hoffentlich nehmen wir den Schwung mit. Aber das kann man nie wissen. Es trainiert sich schöner, als wenn wir wieder auf den Sack gekriegt hätten. Für ihn ist auch der Einstieg leichter, wenn wir gewonnen haben.

„Schwächstes Auswärtsteam? Höre ich zum ersten Mal“

Ihr seid die schwächste Auswärtsmannschaft der Liga. Wo wollt Ihr da in Bielefeld ansetzen?

Mathias Wittek: Das müssen wir aus den Köpfen rausbringen. Wobei ich weiß gar nicht, ob das in den Köpfen drin ist. Ich höre das jetzt zum ersten Mal.

Du wurdest vom Dirk-Schuster-Team geholt, hast Dir gerade einen Stammplatz erkämpft. Geht das jetzt wieder von vorne los?

Mathias Wittek: Weiß ich nicht. Ich wurde vom Verein geholt, nicht vom Dirk Schuster. Ob ich weiter spiele, muss der Trainer entscheiden. Ich gebe mein Bestes!

 

 

 

 

Bildquellen

  • Wittek2: Stephan Köhnlein, lilienblog

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