Nicht gut gespielt, aber auch nicht richtig schlecht und am Ende ziemlich ernüchtert. Beim 1:2 bei der SpVgg Greuther Fürth waren es vier Schlüsselszenen, die darüber entschieden, dass die Lilien leer ausgingen:

36. Minute: Hätte Immanuel Höhn aus spitzem Winkel nicht nur den Pfosten, sondern ins Tor getroffen …

62. Minute: Hätte Marcel Franke eine Flanke im Strafraum nicht mit der Hand berührt beziehungsweise hätte der Schiedsrichter den Kontakt nicht als Absicht gewertet und Handelfmeter gegeben …

74. Minute: Hätte Tobias Kempe allein vor dem Tor nicht seinen Meister im Fürther Keeper Sascha Burchert gefunden …

82. Minute: Hätte einer in der Lilien-Defensive Fabian Reese energisch gestört und hätte Victor Pálsson dessen harmlosen Schuss dann nicht auch noch abgefälscht …

Und dazu noch: Hätte Marvin Mehlem gespielt …

Am Ende einfach zuviel „Hätte, hätte Fahrradkette“ (oder nach Lothar Matthäus: „Wäre, wäre Fahrradkette“).

Fazit der Fahrt nach Fürth

Nach fünf Spielen unter dem neuen Coach Dimitrios Grammozis steht eine ausgeglichene Bilanz. Zwei Siege gegen Spitzenteams (Kiel, Hamburg), ein Remis mit Chancenwucher (Regensburg) und zwei Niederlagen gegen vermeintlich auf Augenhöhe agierende Teams (Bielefeld, Fürth). Die Bäume wachsen eben nicht in den Himmel – wie die Verantwortlichen bei den Lilien ja bereits vor dem Spiel in Fürth mehrfach betont hatten.

Bildquellen

  • SGF-D98-04: Arthur Schönbein

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