Voller Einsatz bis zum Schluss: Immanuel Höhn will „nicht mit zwei Scheißspielen“ in die Sommerpause gehen.

Schon wieder eine Spitzenmannschaft geschlagen – das scheint euch zu liegen?

Immanuel Höhn: Ich finde, dass wir uns als Mannschaft allgemein entwickelt haben, immer besser nach vorne spielen. So sind wir dann auch gegen solche Mannschaften konkurrenzfähig. Aber am Ende sind es Kleinigkeiten, die ein Spiel entscheiden.

„Fero hat herausragende Leistungen geliefert“

In der Schlussphase ist es dann auch noch einmal eng geworden …

Immanuel Höhn: Natürlich, die haben noch einen dritten Stürmer gebracht. Die mussten volles Risiko gehen. Da war es klar, dass dieser Druck kommt. Da mussten wir dagegen angehen. Das haben wir ganz gut gemacht. Aber die Punkte waren hart erkämpft.

Am Ende hat Euer Torwart Daniel Heuer Fernandes wieder den Sieg festgehalten …

Immanuel Höhn: Fero hat heute, aber auch in den vergangenen Wochen eine herausragende Leistung geliefert. Das tut uns als Mannschaft natürlich gut, wenn man weiß, dass man da jemanden hinten hat, der auch schwierige Bälle noch aus dem Tor holt und uns im Spiel hält.

„Die Spannung aufrecht halten“

War es befreiend, weil es ja um nichts mehr ging oder musstet Ihr Euch zusammenreißen, damit am Ende die entscheidenden paar Prozent fehlen?

Immanuel Höhn: Naja, was heißt  zusammenreißen? Das wäre komplett übertrieben. Natürlich hat man eine andere Spannung, wenn man weiß, dass man gewinnen muss. Aber wir haben das gut angenommen und Gas gegeben. So kommen dann solche Spiele zustande.

Wird das in Ingolstadt und gegen Aue ähnlich werden?

Immanuel Höhn: Wir wollen da auch noch mal punkten und nicht Kokolores machen. Es geht darum, die Spannung aufrecht zu halten. Und dabei geht es auch um das Selbstwertgefühl. Man will die Runde vernünftig abschließen und nicht mit zwei Scheißspielen in die Pause gehen.

(aufgezeichnet in der Mixed Zone nach der Partie gegen Union Berlin)

Bildquellen

  • Höhn Immanuel: Arthur Schönbein
Stephan Köhnlein

Stephan Köhnlein

Wahl-Heiner seit 1998, Text-Journalist für diverse Medien

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