Tobias Kempe hat Mitspieler Serdar Dursun für dessen Leistung nach dem verschossenen Elfmeter gegen Jahn Regensburg gelobt. „Ein Riesenkompliment, dass er so wieder gekommen ist, in die Situation reingegangen ist und die zwei Tore für uns gemacht hat“, sagte der Mittelfeldspieler am Mittwoch.

Kempe selbst gilt als sicherer Elfmeterschütze – und als der Schiedsrichter nach Videobeweis in der 74. Minute auf Elfmeter entschied, hätten einige im Stadion lieber ihn als Dursun am Punkt gesehen.

„Wir haben gesprochen. Serdar hat gesagt, dass er sich sehr gut fühlt und ihn gerne machen würde“, berichtete der 30-Jährige. Daraufhin habe er Dursun gesagt, dass er „sich konzentrieren und den Ball reinmachen soll“.

SV Darmstadt 98 - Jahn Regensburg

Serdar Dursun vor dem Fehlschuss

Kempe: „Wünsche mir, dass der Schütze unterstützt wird“

Tipps, wie er schießen solle, habe er Dursun nicht gegeben. „Er weiß ja selber, was er macht. Er ist ja auch im Training ein guter Schütze“, sagte Kempe.

Dass er verschossen habe, sei natürlich bedauerlich. „Aber Schwamm drüber, das passiert.“ Was er jedoch schade finde, sei der Unmut im Stadion rund um die Ausführung des Strafstoßes gewesen: „Ich wünsche mir, dass der Schütze da auch unterstützt wird vom ganzen Stadion zu Hause.“

Ob er nach Dursun Fehlschuss nun beim nächsten Mal als Schütze den Vorzug bekomme, wollte Kempe nicht sagen. „Mal schauen. Lasst Euch überraschen“, sagte er grinsend.

(Das komplette Gespräch mit Tobias Kempe folgt am Donnerstag im Lilienblog.)

Bildquellen

  • SVD-SSV-blog-2019-20-016: Arthur Schönbein
  • SVD-SSV-blog-2019-20-014: Arthur Schönbein

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