Schluss mit den vielen individuellen Fehlern hatte Victor Pálsson kürzlich gefordert. Doch gegen Bielefeld gab es den nächsten Rückschlag. Eine Erklärung hat der Defensiv-Leader nicht. Aber einen weitern Appell: Man muss aus seinen Fehlern lernen!

Victor, Wehen Wiesbaden – sagt Dir das was?

Victor Pálsson: Nein … nicht so viel. Mit dem Videostudium beginnen wir morgen.

Es sind noch drei Spiele bis zur Winterpause, Wehen Wiesbaden ist der Papierform nach das einfachste. Wie wichtig ist es, dass Ihr da gewinnt, um in die Spiele gegen Stuttgart und Hamburg entspannter zu gehen?

Victor Pálsson: Wir müssen uns erstmal auf Wiesbaden konzentrieren. Dann kommt Stuttgart und dann Hamburg. Ich habe in dieser Liga gelernt, dass es egal ist, wer der Gegner ist. Wiesbaden hat großes Selbstvertrauen nach dem 2:0 in Nürnberg. Auf dem Papier ein einfacher Gegner – so denke ich nicht. Jedes Spiel ist schwer. Wir müssen mit 100 Prozent nach Wiesbaden gehen.

Vor Kurzem hattest Du in einem Gespräch gefordert, dass Ihr die individuellen Fehler abstellen müsst. Gegen Bielefeld haben Deine Mitspieler da nicht auf Dich gehört …

Victor Pálsson: Das stimmt. Wir haben das Spiel zu einfach aus den Händen gegeben. Das muss aufhören. So einfach ist das!

Aber hast Du eine Erklärung für die vielen Fehler?

Victor Pálsson: Alle machen Fehler. Zu viele Fehler? Das weiß ich nicht! Man muss aus seinen Fehlern lernen. Warum wir diese Fehler machen, kann ich nicht beantworten. Ich hoffe und wünsche für mich und den Rest der Mannschaft, dass wir immer zu 100 Prozent fokussiert sind. Und dass wir die individuellen Fehler einstellen.

„Meine Hauptaufgabe bleibt die Defensive“

Wie siehst Du Deine eigene Leistung derzeit?

Victor Pálsson: Ich habe das Gefühl, ich bin auf einem guten Weg. Aber man kann es immer besser machen. Daran arbeite ich sehr hart jeden Tag.

Du hast Dich zuletzt öfter in die Offensive eingeschaltet als zum Beispiel noch in der letzten Rückrunde …

Victor Pálsson: Früher habe ich nur defensiv gedacht. Aber jetzt haben das Trainerteam und ich viel gesprochen, viele Videos geguckt, und auch im Training übe ich das mehr. Meine Hauptaufgabe bleibt aber die Defensive.

 

 

Bildquellen

  • SVD-DSC-blog-2019-20-022: Arthur Schönbein

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