Das Stadion ausverkauft, die Verletzten zurück, die Weihnachtsfeier gut überstanden – der VfB Stuttgart kann kommen. Nicht nur Trainer Dimitrios Grammozis blickt mit Vorfreude auf das Spiel gegen den Bundesliga-Absteiger.

„Wir freuen uns sehr auf diesen sehr starken Gegner und wollen vor heimischer Kulisse ein sehr gutes Spiel machen“, sagt der Lilien-Coach. Der Bundesliga-Absteiger verfüge über einen sehr guten Kader, auch in der Breite. Nahezu jeder Spieler könne ohne größere Qualitätsverluste ersetzt werden.

Grammozis lobt Leistungsdichte der Liga

Trotzdem gehe sein Team selbstbewusst in die Partie. Schon gegen den Hamburger SV am ersten Spieltag habe man gezeigt, dass man es einem Topteam schwer machen könne. „Warum sollen wir nicht auch gegen den VfB Stuttgart die Möglichkeit bekommen, etwas zu holen?“, fragt Grammozis.

HSV - SV Darmstadt 98

Die Lilien gehen am 1. Spieltag durch Tim Skarke beim HSV in Führung. Das Spiel endet 1:1.

Stuttgart und Hamburg hätten natürlich finanziell und strukturell ganz andere Möglichkeiten als der Rest der Liga. Dass die beiden Vereine trotzdem immer mal wieder ein Spiel verlieren, spreche für das hohe Niveau der Spielklasse. Und natürlich seien die Teams gegen den HSV oder den VfB auch besonders motiviert, ehemaligen Bundesliga- oder sogar Nationalspielern mal ein Bein zu stellen. „Wir sind total heiß auf das Spiel. Jeder möchte den VfB und den HSV schlagen“, sagt Grammozis. „Deswegen ist es auch für solche Teams nicht so einfach, jede Woche zu gewinnen.“

Grammozis: Haben zu viele Punkte liegengelassen

Gegen die Schwaben will der Coach keineswegs nur auf Defensive setzen, sondern die Chancen auch im Spiel nach vorne suchen. Deswegen erwägt er, mit dem genesenen Fabian Schnellhardt mehr Spielstärke ins Mittelfeld zu bringen. Um den VfB zu schlagen, setzt der Coach auch auf die Fans. „Wir wollen den Funken vom Platz auf die Tribüne springen lassen“, sagt er.

Mit dem bisherigen Saisonverlauf ist Grammozis nicht wirklich zufrieden. „Natürlich hofft man immer auf eine bessere Ausbeute. Der eine oder andere Punkt mehr hätte schon rausspringen können“, sagt er. Es sei sehr bitter, wie oft man Punkte habe liegen lassen, weil man dem Gegner durch eigene Fehler noch mal die Möglichkeit gegeben habe, ein Tor zu schießen. Unter diesem Aspekt könnte die anstehende Partie eine besondere Bedeutung für die Stimmung haben: „Ich denke, dass das Spiel gegen Stuttgart nochmal viel Positives bringen kann, wenn wir gewinnen.“

Bildquellen

  • HSV-SVD-Lilienblog-2019-20-003: Arthur Schönbein
  • SVD-SSV-blog-2019-20-015: Arthur Schönbein

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