Die Lilien sind die beste Mannschaft der Rückrunde, doch Yannick Stark spricht weiter nur vom Klassenerhalt – zumindest vorerst. Außerdem erzählt der 29 Jahre alte Mittelfeldspieler über den Tragekomfort seiner Gesichtsmaske, die Trainerfrage und seine eigene Zukunft.

Yannick, erste Frage: Wie geht’s der gebrochenen Nase?

Yannick Stark: Besser, danke.

Das sieht ja schon ein wenig gespenstisch aus mit der Schutzmaske. Wie sehr stört die Konstruktion?

Yannick Stark: So angenehm ist es nicht. Aber der Schutz ist nötig die nächsten Wochen. Und es läuft ja auch mit Maske ganz erfolgreich fürs Team.

Maskenmann Yannick Stark, SV Darmstadt 98

Maskenmann Yannick Stark, SV Darmstadt 98

Wie hast Du das 2:0 gegen Heidenheim erlebt?

Yannick Stark: Wir sind gut reingekommen ins Spiel, haben eine sehr gute Halbzeit gespielt und auch endlich mal die Tore gemacht. Auch in der zweiten Halbzeit hatten wir uns vorgenommen, die Heidenheimer nicht noch mal ins Spiel kommen zu lassen wie wir das gegen Dresden gemacht hatten. Ich denke, das ist uns auch gut gelungen. Die hatten kaum Chancen, vielleicht mal über einen Standard. Die besseren Chancen waren auch in der zweiten Halbzeit auf unserer Seite. Und am Ende war es ein klarer, verdienter Sieg, würde ich sagen.

Die letzten Tage ging es viel darum, dass der Trainer nicht bleibt. Wie seid Ihr damit umgegangen?

Yannick Stark: Um ehrlich zu sein: So richtig damit gerechnet haben wir nicht. Das war dann auch nur einen Tag Thema in der Kabine, als das publik wurde. Aber am nächsten Tag haben wir uns zusammengesetzt und gesagt, dass das uns nicht aus der Ruhe bringen darf und dass wir für uns und den Verein spielen. Der Trainer hat auch ganz klar signalisiert, dass es nicht um ihn geht und dass wir das bis zum Sommer durchziehen. Und ich denke, das haben wir jetzt eindrucksvoll bewiesen.

Jetzt steht Ihr auf Rang sechs. Wenn Dir das jemand vor vier Wochen gesagt hätte, hättest Du gedacht: „Der spinnt!“ Oder ist das der verdiente Lohn für gute Arbeit?

Yannick Stark: Wir wissen, wie schnell das in der 2. Liga gehen kann. Und wenn man ehrlich ist: Die letzten Spiele waren auch nicht so klar wie jetzt gegen Heidenheim. Da waren auch immer Knackpunkte, an denen die Punkte auf unsere Seite gefallen sind. Im Laufe der Saison gleicht sich das aus. Und wir nehmen das gerne als verdienten Lohn an. Primäres Ziel ist der Klassenerhalt. In den einstelligen Tabellenregionen fühlen wir uns wohl. Wir wollen den Lauf jetzt so lange wie möglich mitnehmen. Was dann am Ende dabei herauskommt? Schauen wir mal?

Dein Vertrag läuft ja auch aus. Wie sieht es da aus?

Yannick Stark: Es gibt nichts Neues.

Würdest Du auch einen Einjahresvertrag annehmen?

Yannick Stark: (lacht) Wird man dann sehen …

 

Bildquellen

  • Stark: Arthur Schönbein
  • FCN-SVD-2019-20-blog-002: Arthur Schönbein

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