Vor zehn Jahren – am 28. Mai 2011 – stieg der SV Darmstadt 98 am letzten Spieltag mit einem 4:0 über den FC Memmingen in die 3. Liga auf. Gut drei Jahre nach dem Insolvenzantrag und bitteren Jahren in den Niederungen der Regionalliga hatte sich der Verein wieder zurück in ein größeres Blickfeld gespielt. Und das war erst der Anfang einer unglaublichen Geschichte. Nach dem großen Interview mit dem damaligen Coach Kosta Runjaic haben wir drei weitere Protagonisten von damals und heute gefragt, wie sie den Tag erlebt haben.

Teil 1: Yannick Stark, gebürtiger Darmstädter, damals Leihgabe des MSV Duisburg, heute Dynamo Dresden 

„Der Aufstieg kam uns allen damals ziemlich surreal vor, so richtig glauben konnten wir es nicht. Ich hatte noch nie vor so vielen Zuschauern gespielt wie damals, ich glaube, es waren 17.000 im alten Bölle. Und danach sind alle auf den Platz gerannt. So etwas vergisst man nicht. Die Weichen für den Aufstieg hatten wir schon in der Woche davor in Worms gestellt. Ich weiß gar nicht, wie oft ich mir mein Tor zum 2:1 angesehen habe. Danach haben wir gespürt, dass wir den Aufstieg schaffen können. Wenn man nicht gerade um die Meisterschaft spielt, gibt es nichts Schöneres als einen Aufstieg. Schade, dass wir mit Dresden jetzt corona-bedingt nicht so feiern konnten. Das wäre wahrscheinlich nochmal eine andere Dimension gewesen als damals.“

Bildquellen

  • Stark Yannick: Arthur Schönbein

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