Patric Pfeiffer, Frank Ronstadt und Braydon Manu haben sich mit dem Corona-Virus infiziert und fehlen dem SV Darmstadt 98 bis auf Weiteres. Die betroffenen Spieler zeigten derzeit jedoch „keine größeren Symptome“, sagte Trainer Torsten Lieberknecht am Donnerstag. Dies sei die wichtigste Nachricht nach dem Schock gewesen.

Die drei Spieler waren offensichtlich nicht geimpft, als der Test bei ihnen positiv ausfiel. Denn nach den derzeit gültigen Auflagen der Deutschen Fußball Liga (DFL) werden Spieler, die geimpft sind oder bereits eine Corona-Infektion überstanden haben, nicht getestet.

Bis zu sechs Spielern droht Quarantäne

Für die Lilien kommen nun im schlimmsten Fall noch fünf oder sechs weitere Spieler dazu, bei denen das Gesundheitsamt eine Quarantäne anordnen könnte, weil sie Kontakt mit den Infizierten hatten. Wann die Entscheidung der Behörde fallen werde, war zunächst offen. Die Gefahr sei jedoch groß, dass der ohnehin schon dezimierte Kader weiter ausgedünnt werde, sagte der Coach.

Schon jetzt fehlen den Lilien Marvin Mehlem (Knie-Operation), Thomas Isherwood (muskuläre Probleme), Tim Skarke (Adduktorenverletzung) und Aaron Seydel (Reha nach Achillessehnen-Operation). Unabhängig von der Entscheidung des Gesundheitsamtes geht der SV Darmstadt 98 nach derzeitigem Stand nicht von einer Absage der ersten Partie der Saison am Samstag gegen den SSV Jahn Regensburg aus. Ein Antrag auf Verlegung wäre erst möglich, wenn weniger als 16 Spieler zur Verfügung stehen.

Torwartfrage beim SV Darmstadt 98 noch offen

„Mit dem Start hier hatten wir besondere Herausforderungen“, sagte Lieberknecht mit Blick auf die Vorbereitung. „Es gehört dazu, dass wir diese weitere Herausforderung annehmen. Das Wichtigste ist, dass wir uns die Vorfreude auf den Beginn der neuen Saison nicht nehmen lassen.“

Ob dann Neuzugang Nemanja Celic (22) schon ein Thema für die Startelf ist, ließ der Coach offen. Auch in der Torhüterfrage werde erst am Freitag in Absprache mit Torwarttrainer Dimo Wache eine Entscheidung zwischen Marcel Schuhen und Morten Behrens fallen.

Gegner Regensburg praktiziere seit Jahren einen physischen, aggressiven Spielstil mit einem schnellen Umschaltspiel und habe sich darin von Jahr zu Jahr gesteigert. „Das Gute an dem Gegner ist: Wir wissen, was auf uns zukommt“, sagte Lieberknecht. „Das wird keine Wundertüte.“

 

Bildquellen

  • Trainingslager-svd-2021-22-blog-0043: Arthur Schönbein

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