Bereits zum zweiten Mal innerhalb weniger Tage musste Nemanja Celic für Klaus Gjasula einspringen. Am Samstag in der Partie gegen St. Pauli kam er zur Pause für den rotgefährdeten Albaner. Am Dienstag vertrat er Gjasula kurzfristig in der Medienrunde, weil dieser mit einer Erkältung ausfiel.

Ansonsten hat es der Österreicher mit serbischen Wurzeln jedoch derzeit schwer, an Gjasula vorbeizukommen. In 9 von 14 Liga-Spielen kam Celic im defensiven Mittelfeld bislang zum Einsatz, brachte es dabei auf überschaubare 224 Einsatzminuten.

“Natürlich habe ich mir am Anfang mehr Spielzeit erhofft. Das ist logisch”, sagt der 22-Jährige, der kurz vor Saisonbeginn von der WSG Tirol ans Böllenfalltor kam. Er sei aber trotzdem zufrieden, wie es mit der Mannschaft laufe, habe Spaß im Training und außerhalb des Platzes. “Ich versuche eben, von hinten der gesamten Mannschaft Druck zu machen, dass die nicht locker lassen.”

Wo Nemanja Celic den größten Unterschied zu Österreich sieht

Es sei großartig gewesen, wie sich das Team nach dem schweren Saisonstart mit Verletzten und Corona-Fällen “aus der Scheiße rausgearbeitet” habe. Die aktuellen Erfolge dürften jedoch nicht dazu verleiten, einen Gegner zu unterschätzen. “Wir wissen, dass wir auf dem richtigen Weg sind”, sagt der frühere U21-Nationalspieler. “Aber gerade im Erfolg macht man die meisten und größten Fehler. Deswegen müssen wir weiter so konsequent wie bisher arbeiten. Dann sehen wir, was am Ende dabei herauskommt.”

Auswärts geht es am Samstag (13.30 Uhr) gegen Erzgebirge Aue – einen unangenehmen und formstarken Gegner, wie Celic sagt. “Das wird ein hartes Stück Arbeit für die ganze Mannschaft – wie jedes Spiel bisher.” Anders als in Österreich mache es in der ausgeglichen 2. Liga in Deutschland keinen Unterschied, wo eine gegnerische Mannschaft tabellarisch stehe. Und dass es corona-bedingt wieder ein Geisterspiel wird, ist auch keine besondere Herausforderung für ihn. Als Österreicher, so sagt er schmunzelnd, sei er es schon gewohnt, auch ohne viele Zuschauer zu spielen.

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Bildquellen

  • KSV-SVD-2021-22-blog-0030: Arthur Schönbein

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