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Mit Torsten Lieberknecht kann man bisweilen gut diskutieren. Nach dem 4:2-Testspielsieg über Elversberg wollte der Lilien-Coach zum Beispiel nicht der Einschätzung folgen, dass Fraser Hornby seine ersten Tore in einer Partie für den SV Darmstadt 98 erzielt habe. Dem Angreifer sei ja bereits im August im internen Testspiel unter Wettkampfbedingungen ein Treffer gelungen. Schließlich verständigte man sich darauf, dass es für Hornby gegen Elversberg die externe Torpremiere war.

Egal ob intern oder extern – die beiden Tore waren wichtig für den Sommerneuzugang. Mit der Empfehlung von 8 Toren und 2 Assists in 21 Ligaspielen war der Schotte vom belgischen Erstligisten KV Oostende ans Böllenfalltor gekommen. Doch bislang konnte der 1,95 Meter große Angreifer beim SV Darmstadt 98 nicht überzeugen.

Wo Lieberknecht bei Hornby noch Defizite sieht

Es waren vor allem gesundheitliche Probleme, die Hornby immer wieder zurückwarfen. Eine Oberschenkelverletzung setzte ihn während der Saisonvorbereitung länger außer Gefecht. Später brach die Verletzung noch einmal auf. Hinzu kam eine Erkältung. So fand der 24-Jährige noch nicht richtig in seinen Rhythmus.

Lieberknecht hofft auch darauf, dass sein Neuzugang nun Fahrt aufnimmt, verwies trotz der beiden Tore jedoch auch noch auf Defizite – “gerade in der Rückwärtsbewegung, im Umschaltspiel und beim schnelleren Hineinkommen in die Positionierung noch Luft nach oben”. Die absolute Power fehle Hornby noch. Aber die werde mit zunehmender Spielpraxis kommen.

Auch Pfeiffer feiert Torpremiere

Bei einem anderen Angreifer gab es keinen Spielraum für Diskussionen: Stuttgart-Leihgabe Luca Pfeiffer traf nach seiner Rückkehr definitiv zum ersten Mal in einem Spiel in dieser Saison für die Lilien. Pfeiffer war gegen Elversberg nach einer Stunde für Hornby gekommen und erzielte nach Zuspiel von Braydon Manu das zwischenzeitliche 3:1. Nach drei Aluminiumtreffern in der Liga ein Erfolgserlebnis, auf das der 27-Jährige aufbauen kann.

Von der Statur sind Pfeiffer und Hornby ähnliche Spieler, manche Spielanlagen haben sie gemeinsam. Aber es gibt auch deutliche Unterschiede wie im Kopfballspiel, wo Hornby stärker ist. Dass beide gemeinsam spielen können, ist diskutabel, aber aus Sicht von Lieberknecht möglich. Doch im Moment ist die zweite Planstelle im Lilien-Angriff ohnehin mit Tim Skarke besetzt.

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Bildquellen

  • FCA-SVD-2023-24-blog-0038: Arthur Schönbein

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