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Es ist ruhig beim SV Darmstadt 98. Den verpassten Aufstieg vergangene Saison hat man aufgearbeitet. Nun gilt es, das in weiten Teilen neuformierte Team soweit zu bringen, das es getreu dem Leitbild des Vereins die Top 20 des deutschen Profi-Fußballs herausfordern kann. Ob das schon diese Saison der Fall ist, bleibt abzuwarten. 

Der Trainer

Florian Kohfeldt geht in seine dritte Saison als Lilien-Trainer. In der ersten Saison musste er die Mannschaft nach dem Bundesliga-Abstieg stabilisieren, in der zweiten erntete er dann die Früchte seiner Aufbauarbeit, die bis in die Vereinsstrukturen reicht. Obwohl die Mannschaft im Saisonendspurt neun Spiele ohne Sieg blieb, verständigten sich beide Seiten auf eine Fortsetzung der Zusammenarbeit. Nun muss er einen mittelgroßen Umbruch stemmen. Der Coach genießt bei den Verantwortlichen höchstes Vertrauen, gilt als akribischer Arbeiter und agiert zudem eng und harmonisch mit Sportgeschäftsführer Paul Fernie. Kohfeldt betont, wie sehr er Lust habe, den nächsten Schritt mit der Mannschaft nach vorn zu gehen.

Der Sportgeschäftsführer

Paul Fernie kam vor gut zwei Jahren vom SV Wehen Wiesbaden als Sportdirektor zum SV Darmstadt 98. Mittlerweile wurde er zum Sportgeschäftsführer befördert, weil er oft viel Weitsicht gezeigt und ein gutes Händchen bewiesen hat: Der Engländer holte Isac Lidberg und Killian Corredor, entdeckte Hiroki Akiyama und lockte auch Trainer Kohfeldt nach Darmstadt. In diesem Sommer erzielte er den höchsten Transferüberschuss der Vereinsgeschichte. Nun muss er beweisen, dass er dieses Geld mit den zahlreichen Neuen gut angelegt hat, von denen keiner als wirklich gestandener Spieler zu den Lilien gekommen ist.

Der Staff

Mittlerweile umfasst das Team hinter dem Team in etwa so viele Personen wie die Mannschaft selbst – eine Entwicklung, die zumindest außerhalb für die eine oder andere gehobene Augenbraue sorgt. Auch Präsident Markus Pfitzner signalisierte kürzlich im Trainingslager, dass man da nun eine Grenze erreicht habe. Entscheidend für den Erfolg in der anstehenden Saison wird sein, inwieweit der Staff die Fitness- und Verletzungsprobleme der vergangenen beiden Rückrunden in den Griff bekommt. Denn die waren ein wesentlicher Grund dafür, dass die Mannschaft häufig dezimiert war und deswegen deutlich schwächer auftrat als in den Hinrunden.

Fazit

Die Erwartungen sind überschaubar, niemand rechnet vor Saisonbeginn ernsthaft mit dem Aufstieg der Lilien. Sollte die Mannschaft nicht in massive Abstiegsgefahr rutschen, werden Kohfeldt und Fernie wohl in Ruhe arbeiten können. Stark unter Beobachtung steht jedoch der Staff, der angesichts seiner Größe nun auch bessere Ergebnisse als zuletzt liefern muss, was die Verletzungen von Spielern angeht.

Wie bewertet ihr insgesamt den Staff der Lilien (Trainer, Sportdirektor, Betreuer)?

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Die Umfrage läuft bis Freitag, 7. August, um 23:59:59 Uhr.

Redaktioneller Hinweis: Der Lilienblog-Saisontest umfasst vier Teile

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