Die Hoffnung auf mehr Einsatzzeit, gute Gespräche mit den Verantwortlichen und als Nicolai Rapp dann noch die Kulisse am Böllenfalltor gesehen hat, war für ihn klar, dass die Lilien den Zuschlag erhielten.

Im 2. Teil des vom Lilienblog dokumentieren Mediengesprächs spricht die Leihgabe von Union Berlin über seine ersten Eindrücke in Darmstadt, wieso er nicht aus seiner Heimatstadt Heidelberg pendeln will und was sich die Mannschaft für die zweite Saisonhälfte vorgenommen hat.

Nicolai, Du kommst aus Heidelberg. Hat die Geografie auch eine Rolle gespielt für den Wechsel nach Darmstadt?

Rapp: Nein, das war unabhängig. Im Fußball kann man meiner Meinung nach nicht darauf schauen, dass man in der Heimat spielt. Man muss dahin gehen, wo man die Einsatzzeiten bekommt oder die Chancen dafür zumindest sehr hoch sind.

Besteht denn die Option, dass Du auch länger bleibst. Oder sieht man nach Saisonende weiter?

Rapp: Genau, man sieht dann weiter, was dann im Sommer sein wird.

Was hat den konkret für Darmstadt den Ausschlag gegeben?

Rapp: Ich hatte mehrere Angebote in der 2. Liga. Aber die Gespräche hier waren sehr gut. Das hat mir ein sehr gutes Gefühl gegeben. Ich war auch vor Ort, habe die Kulisse gesehen. Und danach wusste ich, dass ich das hier gerne machen würde.

Wie ist Dein Eindruck nach den ersten Einheiten mit der Mannschaft?

Rapp: Sehr gut. Ich wurde sehr gut aufgenommen, habe mich direkt wohlgefühlt auf dem Platz. Jetzt kann es losgehen

Kennst Du schon jemanden von früher?

Rapp: Ich kenne den Serdar Dursun aus meiner Zeit in Fürth, den Sebastian Hertner aus meiner Aue-Zeit. Und ansonsten ist man sich mit den meisten Spielern ja irgendwann mal schon bei Spielen über den Weg gelaufen. Insofern konnte ich mich gut eingliedern.

Wo wohnst Du hier?

Rapp: Noch im Hotel. Aber ich suche eine Wohnung. Nach Hause wäre es zwar nicht weit. Aber ich bevorzuge es, dort zu wohnen, wo ich auch arbeite.

Was habt Ihr Euch als Mannschaft für die Rückrunde vorgenommen?

Rapp: Es gibt ein mannschaftsinternes Ziel: Wir wollen guten Fußball spielen. Wir wollen besonders hier zu Hause Spiele gewinnen.

Der Trainer hat ja gesagt, er will mehr Tore sehen. Kannst Du da auch etwas dazu beitragen?

Rapp: Ich hoffe, dass ich mit meiner Spieleröffnung dazu beitragen kann. Als Verteidiger ist man ja zunächst dafür zuständig, dass hinten keine Tore reingehen.

Aber bei Freistößen und Ecken gehst Du auch nach vorne?

Rapp: (grinst) Da bin ich mit dabei. Davon gehe ich stark aus.

Hier geht es zum 1. Teil des Interviews, in dem Nicolai Rapp unter anderem über den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung spricht.

Hier geht es zur lesenswerten Einschätzung von Nicolai Rapp aus Sicht eines Union-Berlin-Experten im Kickschuh-Blog.

 

 

Bildquellen

  • RAPP2: Arthur Schönbein

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