Die neue Gegengerade wird am Sonntag erstmals komplett für die Zuschauer geöffnet. Ob es bei den Lilien auch eine Premiere für Neuzugang Matthias Bader gibt, ist dagegen noch offen. Der Abwehrspieler vom 1. FC Köln wurde am Freitag verpflichtet. Der 22 Jahre alte Rechtsverteidiger erhält einen Vertrag bis 2022. Über die Ablösemodalitäten vereinten beide Vereine wie üblich Stillschweigen. Bader ist gebürtiger Pforzheimer, wurde beim Karlsruher SC ausgebildet.

Der Neue: „Energie und ein guter Mix aus Defensive und Offensive“

„Nach dem Abgang von Mandela Egbo mussten wir auf der Position handeln“, sagte Trainer Dimitrios Grammozis. „Wir haben uns da relativ schnell auf den Matze Bader eingestellt. Er ist ein Spieler, den wir schon länger kennen und der in Karlsruhe schon sehr gute Leistungen gebracht hat.“ In Köln habe er sich nicht durchsetzen können, man sei aber überzeugt, dass er seine Leistung bei den Lilien wieder zeigen werde – „mit seiner Energie und seinem guten Mix aus Defensive und Offensive“.

Bader-Einsatz offen – Manu wieder im Training

Nach dem Abgang Egbos war Patrick Herrmann der einzige nominelle Rechtsverteidiger im Kader. Gegen seinen Ex-Verein Kiel hatte er jedoch einen schwarzen Tag erwischt. Auch unter diesem Aspekt ist die Verpflichtung sinnvoll. „Ich hoffe, dass er dem Hermi richtig Druck macht auf der Position. Dann werden wir entscheiden, wer von beiden die bessere Option für uns ist“, sagte Grammozis.

Bader sollte am Freitag erstmals mit dem Team trainieren. Auf die Frage, ob er bereits eine Option für das Spiel am Sonntag gegen Osnabrück sei, erklärte Grammozis auf Nachfrage: „Das wird sich zeigen.“ Wieder im Training ist auch Braydon Manu, der in Kiel kurzfristig wegen eines Infekts passen musste.

„Das Hinspiel hat uns weh getan“

Auf die neue Gegengerade freut sich Grammozis ganz besonders. „Wir haben in den letzten Spielen gegen Stuttgart und Hamburg einen Vorgeschmack bekommen, wie die Stimmung ist, wenn der Unterrang voll ist. Und jetzt mit dem Oberrang und dem Dach wird noch einiges mehr an Atmosphäre drinnen bleiben.“

Jetzt freue er sich auf ein stimmungsvolles Spiel gegen einen guten Gegner, den man mit Unterstützung der Zuschauer niederringen wolle. „Natürlich hat uns das Hinspiel weh getan“, sagte Grammozis mit Blick auf das 0:4 beim Aufsteiger. „Jetzt wollen wir versuchen, den Spieß umzudrehen und eine viel bessere Leistung bringen.“ Eine offene Rechnung mit dem Gegner habe er aber nicht. „Das würde zu weit gehen“, sagte der Lilien-Coach.

Jahresrückblick Lilien

„Hat uns weh getan“ – Im Hinspiel gab es gegen Osnabrück ein 0:4

Bildquellen

  • 09-August-Osnabrück: Arthur Schönbein
  • IMG_9953: Stephan Köhnlein/Lilienblog

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