Fabian Holland spricht über die ersten Tage mit dem neuen Trainer Markus Anfang, die Kaderplanung, seine Rolle als Kapitän und das anstehende Trainingslager. Das sagt Holland …

über die ersten Eindrücke mit dem neuen Trainer Markus Anfang:

Wie bei jedem Trainer merke man schon nach den ersten Einheiten, dass etwas Neues dabei sei. „Das saugen wir erstmal alles auf.“ Für die Außenverteidiger gebe es im Spielaufbau ein paar Neuerungen, die vielleicht etwas ungewöhnlich seien, aber einen positiven Effekt hätten, um den Gegner zu bearbeiten. „Das ist definitiv interessant.“

über den bislang einzigen Neuzugang Lars Lukas Mai:

„Ein kräftiger Spieler mit einem sehr guten Spielaufbau, der schon in den ersten Tagen lautstark mit dabei sei“, sagt Fabian Holland über seinen neuen Kollegen in der Abwehr. Man sehe schon jetzt, dass er der Mannschaft weiterhelfen werde.

über die zähe Kaderplanung:

Das habe er in seiner bei den Lilien sehr unterschiedliche Erfahrungen gemacht: „Letztes Jahr waren wir am ersten Tag gefühlt schon vollzählig“, sagt er. „Aber es ist auch schon passiert, dass wir am ersten Tag nur zu zehnt trainiert haben.“ Natürlich werde sich noch etwas tun. „Aber wir haben jetzt schon einen ordentlichen Kader. Darauf lässt sich aufbauen.“

über seine Rolle als Kapitän und die Erwartungen des Trainers:

„Wir haben schon miteinander gequatscht“, sagt Fabian Holland. Der Trainer habe über seine Vorstellungen gesprochen. Umgekehrt habe er ihn als Kapitän aber auch nach den Abläufen im Team gefragt. „Was gut geklappt hat, wollen wir ja auch nicht unbedingt ändern. So sieht er das aus.“ Der Austausch mit Trainer und Co-Trainer sei wichtig. „Er hat gesagt, dass wir immer kommen können, wenn irgendetwas ist.“ Ob er Kapitän bleibe, wisse er nicht. „Da habe ich noch nichts gehört. Das lasse ich auf mich zukommen.“

über den Verzicht auf ein längeres Trainingslager:

„Ich bin ganz froh, dass es kein Lauftrainingslager gibt“, räumt der 29-Jährige freimütig ein. „Das habe ich bei Hertha BSC mal erlebt. Da hat man nur die Laufschuhe mitgenommen. Und dann kam später erst der Ball dazu.“ Die Mannschaft nehme es, wie es komme. Ein Trainingslager habe meist Vor- und Nachteile: „Aber es ist schön, mit den Jungs Zeit zu verbringen.“

ob er als junger Papa nicht froh ist, mal ein paar Nächte ohne Babygeschrei zu verbringen:

„Natürlich nicht“, sagt er lachend und an die Journalisten gewandt: „Ihr nehmt ja alles auf, das kommt dann in die Zeitung und meine Frau liest das ja auch.“ Er genieße jeden Tag zu Hause, auch wenn es manchmal anstrengend sei. „Jeder Tag ist aufregend. Jeder Tag ist anders. Das Positive überwiegt definitiv!“

Bildquellen

  • IMG_0440: Stephan Köhnlein

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