Darmstadts Sportlicher Leiter Carsten Wehlmann ist seit rund drei Jahrzehnten im Profi-Fußball unterwegs – erst als Torhüter (FC St. Pauli, Hamburger SV, Hannover 96, VfB Lübeck), später als Scout und Funktionär. Dabei hat er gerade im DFB-Pokal viele eindrückliche Erfahrungen gemacht. Sein Fazit nach dem Weiterkommen der Lilien gegen den 1. FC Magdeburg: „Pokal ist immer cool!“

Ein verletzter Carsten Wehlmann, ein Zelt und zwei spätere Lilien

„Als aktiver Spieler war ich mit Lübeck im DFB-Pokal-Halbfinale“, erinnert er sich. Allerdings sei er zu dem Zeitpunkt verletzt gewesen. In seiner Zeit als Chefscout bei Holstein Kiel hatte es die Mannschaft als Regionalligist bis ins Viertelfinale gegen Borussia Dortmund geschafft.

„Bei Dortmund war damals Jürgen Klopp noch Trainer. Wir hatten vorher gegen Cottbus, Duisburg und Mainz gewonnen“, erinnert er sich. „Und weil das Spiel dann im Februar war und wir keine Rasenheizung hatten, haben wir ein Zelt auf dem Platz aufgebaut. Doch als wir es vor dem Spiel dann weggenommen hatten, hat der Frost ziemlich schnell angezogen.“

Trotz der Temperaturen zeigte sich Dortmund unbeeindruckt bei der Partie am 7. Februar 2012 und zog mit einem souveränen 4:0 ins Halbfinale ein. Bei Kiel damals im Aufgebot übrigens zwei Spieler, die später für die Lilien am Ball waren oder noch sind: Aaron Berzel (inzwischen Türkgücü München) und „Fußballgott“ Patrick Herrmann.

Für die nächste Pokalrunde mit de Lilien hat Wehlmann keinen konkreten Wunschgegner. Aber eine Hoffnung: „Mich würde freuen, wenn wir ein Heimspiel haben.“

Was Wehlmann zum Spiel gegen Magdeburg sagt und wie er die Torwartfrage beurteilt, lest ihr hier.

Bildquellen

  • D98-Wehlmann-002: Arthur Schönbein

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