Seine Vorgänger ließen die Spieler gemeinsam Floße bauen oder veranstalten einen Mannschafts-Triathlon für das Team-Building. Torsten Lieberknecht verzichtete in dieser Vorbereitung darauf – und das nicht nur wegen der knappen Zeit.

Wie die Mannschaft den Sieg nach dem 2:3-Anschlusstreffer des 1. FC Köln II festgemacht habe oder wie sie den Rückstand im Spiel gegen Waldhof Mannheim gedreht habe – „das sind die besten Team-Building-Maßnahmen“, sagte er nach dem letzten Testspiel der Vorbereitung. Grundsätzlich sei er kein großer Fan solcher Aktionen, die er als „mittlerweile abgelutscht“ empfinde.

„Und dann springen wir auch irgendwann mal wieder von einem Baum“

„Ich glaube auch, dass die Jungs den Transfer nicht hinbekommen, von einem Baum zu springen und dann eine Woche später zu sagen: Wie geil war das!“, sagte er schmunzelnd. Wichtig sei das gemeinsame Erleben, auch mal ein gemeinsames Essen. Im Trainingslager in Herxheim habe man zum Beispiel gemeinsam Pizza gebacken. Dabei habe sich Neuzugang Emir Karic als großes Talent erwiesen.

Und auf dem Platz gehe es darum, dass die Mannschaft nach Toren gemeinsam jubele, dass man nach Fehlern nicht miteinander hadere, sondern sich gegenseitig aufbaue. Darin zeige sich der Teamgeist. „Und dann springen wir vielleicht auch irgendwann mal wieder von einem Baum“, sagte er.

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  • Lieberknecht-Vorstellung-010: Arthur Schönbein

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