Mit Nebenmann Patric Pfeiffer bildet Thomas Isherwood seit Anfang Oktober die Innenverteidigung des SV Darmstadt 98. Die stolze Bilanz: sieben Siege, ein Remis und nur eine Niederlage in neun Spielen, dabei nur acht Gegentore. Der 23 Jahre alte Schwede gibt sich bescheiden: “Ich denke, dass wir uns jeden Tag und jede Woche weiterentwickeln”, sagt er und fügt mit Blick auf seine eigene Entwicklung an: “Ich weiß, dass ich noch viele Dinge besser machen kann.”

Ein Punkt für eine Steigerung ist die Torgefährlichkeit. Während Nebenmann Pfeiffer gegen Paderborn der Siegtreffer gelang, ist Isherwood noch immer torlos. Dass er als Innenverteidiger nicht nur Tore verhindern soll, sondern mit seiner Größe gerade auch bei Standards für Torgefahr sorgen, weiß er selbst.

Gegen Sandhausen bereitete er das Tor von Emir Karic mit einem energischen Einsatz nach einer Ecke vor, gegen Nürnberg setzte er seinen Gegenspieler so unter Druck, dass dieser ein Eigentor produzierte. Er wolle der Mannschaft helfen. “Wenn ich das mit einem Tor machen kann, ist das natürlich super”, sagt er “Aber ich denke nicht jeden Moment daran.”

“Keine unnötigen Sachen” bei Thomas Isherwood

Ebenfalls noch ohne Eintrag ist in dieser Saison das Gelb-Karten-Konto von Isherwood – für einen Innenverteidiger durchaus bemerkenswert. “Ich versuche schon, hart im Zweikampf zu sein”, sagt er. “Aber ich habe auch immer im Kopf, keine unnötigen Sachen zu machen. Doch wenn ich weiß, dass ich eine gelbe Karte für die Mannschaft riskieren muss, dann mache ich das auch.”

Am Sonntag (13.30 Uhr) steht dann das letzte Spiel des Jahres bei Jahn Regensburg an, wo Isherwood eine ähnlich intensive und umkämpfte Partie wie in Paderborn erwartet. Und dann geht es über Weihnachten mit Frau und dem kleinen Sohn nach Schweden zu Mama und Papa, wie er sagt. Stand jetzt könne er dort auch Silvester noch feiern. Aber das war wohl noch nicht endgültig von Trainer Torsten Lieberknecht entschieden. “Und der Coach ist der Boss”, stellt Isherwood schmunzelnd klar.

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Bildquellen

  • SVD-FCH-2021-22-blog-0027: Arthur Schönbein

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